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So., 01.02.2009
Kleine Riesen
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Münster. „Irgendwann hat Dresden angefangen, unsere kleinen Spielerinnen zu suchen und über sie anzugreifen.“ Eins vorweg, diese taktische Variante ist erlaubt und diese Analyse von Axel Büring kein Vorwurf an den Gegner.
Im Gegenteil: Den Größenvorteil zu nutzen, ist ein probates Mittel im Volleyball, und in den Sätzen drei und vier spielten sich große Teile der Partie über den Köpfen von Steffi Golla (1,70 m), Ines Bathen (1,71 m), Lisa Thomsen (1,72 m) und Anika Brinkmann (1,77 m) ab. „Das nervt schon ein bisschen“, gab Ines Bathen nach dem Spiel unumwunden zu.
Am Ende siegte jedoch dennoch die kleine Garde des USC über die Großmacht aus Dresden – und eine der Kleinsten war am Ende die Größte. Ines Bathen sicherte sich ein Sonderlob von Trainer Axel Büring und die Auszeichnung als beste Spielerin.
Derart in die Höhe gelobt blieb die sprunggewaltige Außenangreiferin im Anschluss dennoch da, wo man sie zuvor fünf Sätze lang nur selten antraf, mit beiden Beinen am Boden. „Wir haben uns gegenseitig motiviert“, gab sie das Lorbeer an das USC-Kollektiv weiter und lobte vor allem den „sechsten Mann“: „Vielen Dank an das Publikum, ihr habt uns fantastisch geholfen, ohne euch hätten wir das nicht geschafft.“
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