USC Münster

Di., 17.02.2009

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.

Artikelbewertung

Auswärts wie daheim

Doreen Engel legt auf für Lea Hildebrandt. Beide USC-Spielerinnen zeigten beim Sieg gestern Abend in Leverkusen eine gute Leistung. (Jürgen Peperhowe)
Von Wilfried Sprenger

Leverkusen - Der USC Münster wird des Siegens nicht satt, Nach der beängstigenden Punktediät vor der Jahreswende ist der Frauenvolleyball-Bundesligist nun offenbar festens Willens, sich doch noch einen kleinen Speckmantel für besonders harte Zeiten anzulegen. Nachdem er in den vergangenen Wochen nacheinander die Spitzenteams Vilsbiburg und Dresden sowie den VfB Suhl aufs Kreuz legte, vernaschte er gestern Abend in Leverkusen Gastgeber Bayer 04. Münster gewann das NRW-Duell 3:1 (25:17, 28:30, 25:19, 25;11), feierte damit den vierten Erfolg in Reihe und schob sich im Klassement an den Rheinländern vorbei auf Platz zehn vor.

Die Unabhängigen gewannen die Begegnung verdient. Wirklich umkämpft war lediglich der zweite Abschnitt, Münster vergab mehrere Satzbälle, ehe Bayer zum 1:1 ausglich. Gewiss eine schwierige Phase für den USC. Doch diese im vergangenen Jahr noch völlig verunsicherte Mannschaft hat in den letzten Wochen reichlich Selbstvertrauen getankt. Und so wankte sie gestern tatsächlich nur einen Moment, ehe sie das Heft wieder in die Hand nahm und ihr Werk vollendete.

Trainer Axel Büring war sehr zufrieden mit der Leistung der Seinen. „Es hat mir imponiert, wie die Mannschaft den Verlust des zweiten Durchgangs weggesteckt hat. Wir sind gleich wieder zurückgekommen, klasse, befand der 41-jährige Coach. Weniger Grund zur Freude hatte Leverkusens Manager Jürgen Rothe. Er sagt: „Die 1000 Zuschauer hatten ein stärkeres Bayer-Team verdient.

Als Trumpf-Ass präsentierte Münster gestern eine Ex-Nationalspielerin. Weil die Personaldecke noch immer dünn ist, sprang in Leverkusen Johanna Thewes in die Bresche. Viel verlernt hat die 1,90 m große Blondine nicht. Auf der Diagonalposition zeigte Thewes eine excellente Vorstellung. Und mit ihrem kompromisslosen Aufschlagspiel stellte die 34-Jährige Bayers Annahmeriegel immer wieder vor unlösbare Probleme. „Erstklassig“, lobte Büring die „Altinternationale“.

Aber auch Thewes` Mitspielerinnen präsentierten sich in feiner Verfassung. Die Libera-Position bekleidete Lisa Thomsen, Steffi Golla wurde mehrfach eingewechselt.

Im nächsten Spiel genießen die Unabhängigen wieder Heimrecht. Schon am kommenden Sonntag (Anpfiff 14.30 Uhr) kommt es am Berg Fidel zum Aufeinandertreffen mit dem VC Wiesbaden. Die starken Hessinnen sind in diesem Jahr noch unbesiegt. Was Münster nur allzu gern ändern würde.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Artikel



Anzeige

WN-Mobil Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

WN-Aktionen

Wir haben die letzten Tickets
Am Freitag singt Ina Müller vor ausverkauftem Haus. Sie können noch 2 x 2 Eintrittskarten gewinnen. mehr...

Immer mehr drin
Exklusive Angebote für WN-Kunden - wie funktioniert das? mehr...

Anzeige