USC Münster

Mi., 11.03.2009

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In sicheren Gefilden

Michaela Sabrowske (re.) hatte in dieser Saison schon des Öfteren Gelegenheit, ihre Teamgefährtinnen vom Köpenicker SC abzuklatschen.Foto: (imago sportfotodienst)
Von Heiner Gerull

Münster - Mit Siegen bei Bayer Leverkusen und gegen den 1. VC Wiesbaden war der Köpenicker SC furios in die neue Saison gestartet. Doch trotz dieses optimalen Auftakts folgte der für Außenstehende kaum nachvollziehbare Paukenschlag postwendend. Der Verein trennte sich vom gerade erst ins Trainer-Amt gesetzten Matthias Münz, weil dieser Vereinsinterna in der Öffentlichkeit preisgegeben hatte. Ein Nachfolger für Münz war schnell gefunden. Schon während des dritten Saisonspiels bei NA. Hamburg saß Tom Schwenk auf der Trainerbank, der wenig später dann mit dem 3:2-Sieg gegen den USC ein erfolgreiches Heimdebüt feierte.

Schwenk gelang es in den folgenden Wochen und Monaten, den KSC in gesicherte Tabellenregionen zu führen. Mit einem ausgeglichen Punktekonto liegt die Mannschaft aus dem Südosten Berlins in dem Bereich, den sie vor Saisonbeginn ins Visier genommen hatte.

„Im Großen und Ganzen sind wir mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden“, sagt Schwenk. Freilich ist man als Trainer nie wunschlos glücklich. Deshalb trauert er manch einem Punkt nach, den sein Team unnötigerweise hat liegengelassen. „Die beiden 2:3-Niederlagen gegen Suhl und Wiesbaden waren vermeidbar. Hätten wir diese Zähler eingefahren, dann sähe es noch besser aus“, verkündet der Coach im Rückblick auf die beiden Vergleiche.

In guter Erinnerung ist ihm das Hinspiel gegen den USC, das Köpenick knapp mit 3:2 gewann. „Das spielerische Niveau war zwar nicht sonderlich hoch. Dafür war es aber spannend. Insgesamt war es ein glücklicher Sieg für uns“, räumt der diplomierte Sportwissenschaftler freimütig ein. Sportlich hat sich der Köpenicker SC im vierten Jahr seiner Erstliga-Zugehörigkeit in der Beletage des deutschen Frauen-Volleyballs etabliert. Doch Anfang Februar schreckte die Nachricht, wonach der Etat für die kommende Saison stark gefährdet sei, die Fangemeinde in und um Berlin auf. Inzwischen aber gab es Entwarnung. Der Fortsetzung des Spielbetriebs scheint nichts im Wege zu stehen. Das jedenfalls lässt auch Schwenk anklingen: „Ich gehe davon aus, dass es weitergeht.“

Freilich fühlt sich der Trainer in erster Linie der Wahrnehmung seiner Aufgaben auf sportlichem Sektor verpflichtet. Und in dieser Hinsicht fährt er nicht sorgenfrei nach Münster. So steht Außenangreiferin Sandra Sell ihrer Mannschaft krankheitsbedingt nicht zur Verfügung.


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