Fr., 09.10.2009

Archiv Weiteres Geständnis im Gerüstbau-Prozess

Symbolbild (dpa)
Von Günter Weber

Münster - Mit einem Teilgeständnis wartete die 40-jährige Angeklagte Sch. aus Heinsberg im sogenannten „Gerüstbau-Mafia-Prozess“ vor dem Landgericht Münster auf. Die damalige technische Betriebsleiterin eines Subunternehmens von Thyssen-Krupp räumte ein, an der Bestechung eines der Mitangeklagten mitgewirkt zu haben. An ihn seien etwa acht Mal im Jahr Beträge zwischen 3000 und 7000 Euro gezahlt worden. Die weitergehenden Vorwürfe bezüglich von Arbeitsüberlassung und der Beschäftigung von Schwarzarbeitern wies die 40-Jährige allerdings zurück.

Bekanntlich müssen sich in dem Verfahren vor der 7. Großen Strafkammer fünf Verantwortliche von größeren Gerüstbauunternehmen aus Olfen, Heinsberg, Herten und Hamminkeln wegen millionenschwerer Steuerhinterziehung, Untreue, Betrug und Bestechung verantworten. Der ihnen zur Last gelegt Schaden für die Volkswirtschaft wird mit rund sechs Millionen Euro beziffert. Zum Prozessauftakt hatte bereits ein 54-jähriger Angeklagter gestanden, Bestechungsgelder kassiert zu haben.

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