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Fr., 13.08.2010
Rebellion gegen Zweitwohnsitzsteuer
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Münster - Eine ganz große Koalition hat am Freitag an die Ratspolitiker appelliert, keine Zweitwohnsitzsteuer einzuführen. Die Nachwuchsverbände von CDU, SPD, FDP und Grünen sowie die ASten von Universität und Fachhochschule betonten am Nachmittag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz: "Mit uns wird es keine solche Steuer geben, nur gegen uns."
Vor allem Studenten wären von einer Zweitwohnungssteuer betroffen. Gerade diese Bevölkerungsgruppe zu belasten, die in der Regel nur wenig Geld zur Verfügung hat, sei aber unsozial, hieß es. Zudem würde mit Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer ein wesentlicher Standortvorteil aufgegeben: Studenten, die sich andernfalls für Münster entschieden hätten, könnten sich künftig eher für Städte entscheiden, in denen es eine solche Steuer nicht gibt.
Im Rat hatten sich CDU und SPD grundsätzlich für die Zweitwohnungssteuer stark gemacht. Eine endgültige Entscheidung über ihre Einführung soll im Herbst fallen.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz, die am Freitagmittag unter dem Motto „Keine Studierendensteuer in Münster!“ stattfindet, wollen die Nachwuchsverbände der Parteien und die Studierendenvertretungen ihre Ablehnung der Zweitwohnsitzsteuer bekräftigen. „Mit uns wird es keine solche Steuer geben, nur gegen uns“, heißt es.
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