Sa., 05.02.2011

Archiv Ach, du dicke Eiche: Fotos vom Keimling bis zum Veteran

Von Markus Lütkemeyer

Münster-Roxel - Der Macher der neuen Fotoausstellung „Ach du dicke Eiche . . .“ in der Nabu-Naturschutzstation Münsterland im Hiltruper Haus Heidhorn trägt eine dicke, grüne Kladde bei sich. In dem abgegriffenen Buch stehen die Wege zu alten Bäumen. Bei vielen seiner Radtouren in Deutschland hält der Roxeler Wolfgang Schürmann unterwegs an, um Baumveteranen in der natürlichen Umgebung abzulichten. Dass er aber seine Urlaubsreisen nach den Standorten alter Bäume plane sei lediglich Gerücht, sagt Schürmann.

Seine jetzt ausgestellten Fotos zeigen frisches Eichenlaub, Keimlinge und die großen, tausendjährigen Gesichter der ältesten Eichen. Die Eiche sei nämlich nicht nur „der charakteristischste Baum der Davert“. Sie könne auch beinahe überall wachsen, erläuterte der Geschäftsführer der Naturschutzstation und Diplombiologie Dr. Thomas Hövelmann bei der Eröffnung der Ausstellung. Die Eiche begegne uns auch überall im Alltag.

„Schauen Sie mal in ihr Portemonnaie, Sie haben eine Eiche dabei, das verspreche ich Ihnen“, sagte der ehrenamtliche Nabu-Mitarbeiter und Hobbyfotograf Schürmann: Der Zweig einer deutschen Eiche ziert die deutschen Cent-Münzen. Viele Weine kommen aus dem Eichenfass und mancher Dachstuhl ist aus Eiche gezimmert. Aber er muss zugeben: „Meine Bilderrahmen sind nicht aus Eiche.“

» Die Ausstellung „Ach du dicke Eiche“ mit Werken des Roxeler Naturfotografen Wolfgang Schürmann ist bis zum 31. Dezember montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr im Hiltruper Haus Heidhorn (Westfalenstraße 490) zu sehen.

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