Sa., 28.10.2017

Glänzend: VIVAT PAX! Auch Funk und Fernsehen glänzten  . . .  durch Abwesenheit. Et liäwe de Friär!

Rund 40 Laienschauspieler spielten bei der Premiere von „Vivat Pax! Es lebe der Friede“ auf dem Platz des Westfälischen Friedens in einer historischen Marktszene. 

Rund 40 Laienschauspieler spielten bei der Premiere von „Vivat Pax! Es lebe der Friede“ auf dem Platz des Westfälischen Friedens in einer historischen Marktszene.  Foto: Sophia Demming

Dat was wat vandage vüör ’ne Wiäke: Düüdlik mähr äs en half Hunnerd Mensken uut Mönster un’t Mönsterland präsenteerde unner de fermooste Regie van Markus Kopf, 12 Jaohre Schauspiëlbaas in Mönster, in en wunnerbaor Bühnenbeld van Manfred Kaderk, 6 Jaohre Chef van de Uutstafferers an’t Thriaoter, en lährriek, plasseerlik Stük üm den Westfäölsken Friäden, schriëwen van Hans–Peter Boer, fröher Kulturdezernent bi’n RP. Met in’t Spiël wäören u. a. Frielechtbühne Reckenfeld, WWU, Thriaoter Mönster, Realschole Wulbiëk un unner Alfred Holtmann de stäödige Bläösertrop van’t Paulinum, Düüdsklands öldste Gymnasium.

Wat de Spiëltrop, jung un old, met Kochelerie, Artistik, Mimik, Stemme, Hänne un Föte, Flaiten, Trumpetten, Posaunen, Trummen un Viggeline in den Raodhuusbinnenhof praot kreeg, was för’t Publikum, viële hunnerd Mensken, vergnööglik to’t Ankieken un Tolustern, aower auk ’ne Lährstunne üöwer de Tostänne in Europa un in Mönster to de Tied, äs Diplomaten van de Grautmächte hier un in Ossenbrügge binenesatten, sik amßeerden, süöpen un küërden, bes an’n 24. Dag in’n Saotmaond 1648 dat unnerschriëwen un an den 25. uutkünnigd wuor, wat äs WESTFÄLISCHER FRIEDE in de Böker kuomen is. Bewünnernswärd!

De starke Applaus was haugverdend. Chapeau auk för de viëlen Helpslüü unner’t Kommando van den StHB! Ansunners uut sienen Vüörstand för Ulla Warnke un Heinz Heidbrink Bifal för de hele Organisation! Kien Kinnerspiël!

Nich vergiäten wäërn draf: 1998 – dao wuor de Friär van Mönster 350 Jaohre old – hät Martin Holland aals uut de Kuhle van Vergiäten haruuthaald un met weinig Geld un viël Idealismus dat iärste Historienspiël towiäge bracht. Dat was de guëde Grund, uut den haruutwassen is, wat vüör ’ne Wiäke ächter’t Raodhuus so fermoost aflaip.

Wat nich fermoost was: Et feihlden Mikrophone un Kameras tom Bispiël van’n WDR. Verslaopen? Tostännigkeits–Hampelie? Teken van Minnachtung? Up alle Fälle beduërlik! Un vlicht en Lährstük för de Lüü an de Schriefdiske un Schaltpulte! Lao’we huopen, dat dao no wel Plat versteiht.

  Hannes Demming

Wörde

fermoost – famos; stäödig – stattlich; Kochelerie – Gaukelei; süöpen – soffen; amßeren – amüsieren; Saotmaond – Oktober; uutkünnigen – verkünden; StHB – Stadtheimatbund; Minnachtung – Geringschätzung

 

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