Fr., 21.04.2017

Urteil aus Brandenburg Unfall in Autobahnbaustelle: Lkw haftet mehr als breiter Pkw

Weil die linke Spur an Autobahnbaustellen oft schmaler ist, kommt es schnell zu Unfällen. Ist ein Pkw zu breit für die Spur, kann der Fahrer eine Teilschuld bekommen.

An Autobahnbaustellen kann es schon mal eng werden. Oft ist die linke Spur nur für schmale Fahrzeuge freigegeben. Wer diese Spur mit einem zu breiten Fahrzeug benutzt, kann bei einem Unfall mit zur Verantwortung gezogen weden. Dies zeigt ein Urteil aus Brandenburg. Von dpa mehr...

Mi., 19.04.2017

Wohin mit dem Bußgeldbescheid? Geblitzt! Aber der Fahrer ist nicht der Halter

Erwischt! Temposünder müssen den Bußgeldbescheid übernehmen.

Wenn ein Fahrer wegen zu hohen Tempos geblitzt wird, muss das nicht der Halter des betreffenden Autos sein. Doch der Halter bekommt den Bußgeldbescheid der Behörde zugeschickt. Was muss er nun beachten? Von dpa mehr...


Fr., 14.04.2017

Zu schnell gefahren Kein Bußgeld bei zu schlechtem Blitzerfoto

Blitzer sind dafür da, Raser zu überführen. Doch das funktioniert nur, wenn die Personen auf dem Bild zweifelsfrei zu erkennen sind.

Radaranlagen messen die Geschwindigkeit. Doch das allein reicht nicht, um Verkehrssünder zu überführen. Deshalb wird bei Tempokontrollen meist auch der Fahrer fotografiert. Doch was passiert, wenn die Aufnahme zu ungenau ist? Von dpa mehr...


Di., 11.04.2017

Trotz Blinker Vergessener Schulterblick führt zu voller Haftung

Beim Spurwechsel genügt nicht der Blick in den Seitenspiegel. Der Schulterblick ist ebenso wichtig.

Nie den Schulterblick vernachlässigen. Denn der gehört zu einem korrekten Spurwechsel dazu. Wer ihn vergisst und einen Unfall verursacht, kann vollständig haftbar gemacht werden. Von dpa mehr...


Fr., 07.04.2017

Zu oft zu schnell unterwegs Härtere Strafen für wiederholte Vergehen im Straßenverkehr

Regelmäßigen Schnellfahrern soll die Bremse gezogen werden. Wiederholungstäter müssen sogar mit einer doppelten Geldbuße und Fahrverboten rechnen.

Wer am Straßenverkehr teilnimmt, trägt nicht nur die Verantwortung für sich selbst, sondern auch für andere. Es gibt aber immer wieder Autofahrer, die darauf nicht so viel Wert legen. Straffällig gewordene Wiederholungstäter müssen mit höheren Strafen rechnen. Von dpa mehr...


Fr., 31.03.2017

Gesetz der Straße Anscheinsbeweis nicht entkräftet: Wartepflichtige haftet

Der wartepflichtige Autofahrer haftet bei einem Unfall.

An Kreuzungen geht es eng zu. Will man rechts auf eine Vorfahrtsstraße abbiegen, muss man gut aufpassen. Denn ein eben noch auf der linken Spur fahrender Wagen kann plötzlich auf die rechte Spur wechseln - beide Autos stoßen zusammen. Wer haftet dann? Von dpa mehr...


Fr., 24.03.2017

Drogen im Verkehr Cannabis am Steuer macht Führerschein-Gutachten unwirksam

Auch wer sich unter Cannabis-Einfluss ans Steuer setzt, muss mit harten Konsequenzen rechnen.

Autofahren unter Drogen ist verboten. Es spielt auch keine Rolle, ob einem erst harte und später «nur» weiche Drogen nachgewiesen werden konnten. Richter zweifeln in solch einem Fall an der Fahreignung. Von dpa mehr...


Fr., 17.03.2017

Gesetz der Straße Verpflichtung zum Fahrtenbuch nach erstem Verstoß möglich

Autohalter, die ein Verkehrsdelikt begehen, müssen womöglich ein Fahrtenbuch führen.

Autohalter, die ihr Fahrzeug öfter anderen überlassen, sollten dies gut abwägen. In einem verhandelten Fall konnte ein Halter den Fahrer nicht feststellen, der ein Verkehrsvergehen verursachte. Das Gericht zog die Konsequenzen. Von dpa mehr...


Fr., 10.03.2017

Gesetz der Straße Keine Mithaftung bei Kollision mit Einbiegendem

Autofahrer müssen bei «rechts vor links»-Regelungen und engen Straßen besonders vorsichtig agieren.

Auf engen Straßen. Und auf Straßen mit «rechts vor links»-Regelungen kann es schnell zu einem Auffahrunfall kommen. Inwieweit sich die Parteien dann die Kosten für den Schaden teilen müssen, entschied ein Gericht. Von dpa mehr...


Fr., 03.03.2017

Schadenersatz Winter-Unfall mit Sommerreifen: Wann zahlt die Versicherung

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Wer den Wechsel versäumt, riskiert im Fall eines Unfalls seinen Versicherungsschutz.

Viele Autofahrer sorgen für den Verkehr im Winter vor und wechseln die Reifen. Wer das nicht tut und einen Unfall baut, muss für den Schaden selber haften. In manchen Fällen muss jedoch die Versicherung die Kosten übernehmen. Von dpa mehr...


Fr., 24.02.2017

Amtsgericht Bad Kissingen Freispruch bei fehlerhafter Geschwindigkeits-Messung

Mit einer mobilen Radarkontrolle können Polizisten Raser überführen. Kommt es bei der Messung jedoch zu Ungenauigkeiten, wird dies schwierig.

Zu schnelles Fahren kann teuer werden und Punkte in Flensburg kosten. Nicht belangt werden können Autofahrer jedoch, wenn die Radarkontrolle nicht fehlerfrei misst. Das zeigt ein Gerichtsurteil. Von dpa mehr...


Fr., 17.02.2017

Recht im Verkehr Gewerblicher Lieferverkehr frei: Fahrtzweck ist entscheidend

Wollen Lieferanten in einer Halteverbotszone halten, von der der Lieferverkehr ausgenommen ist, muss es dafür einen unmittelbaren Geschäftszweck geben.

Halteverbotszonen darf der gewerbliche Lieferverkehr oft zum Be- und Entladen nutzen. Jedoch muss der Transport auch eine geschäftsmäßige Liefertätigkeit darstellen. Das ergab ein Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen. Von dpa mehr...


Fr., 10.02.2017

Selbst schuld Bedrohlicher Autofahrer bekommt keinen Schadenersatz

Nicht provozieren: Wer im Straßenverkehr als Wüterich auftritt, darf am Ende nicht zu viel erwarten.

Wer als Wüterich im Straßenverkehr andere Verkehrsteilnehmer bedroht, hat nach eigener Ansicht wohl guten Grund dazu - das Gericht versteht jedoch in diesem Fall keinen Spaß. Provokationen und Schadenersatz schließen sich aus. Von dpa mehr...


Fr., 03.02.2017

Zu schnelles Fahren Zwei Tempoverstöße binnen Minuten können als eine Tat gelten

Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat entschieden: Zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb von Minuten gelten als eine einzige Tat.

Nicht jeder achtet im Verkehr auf das Geschwindigkeitslimit. Deswegen werden die Temposünder oft geblitzt. Kommt es innerhalb sehr kurzer Zeit zwei Mal vor, drückt der Gesetzgeber ein Auge zu. Von dpa mehr...


Fr., 27.01.2017

Falschparker Hinterlegte Handynummer schützt nicht vor Abschleppen

Konsequenzen: Ein Schild weist darauf hin, dass falsch geparkte Pkws abgeschleppt werden.

Privatparkplätze, das sagt schon der Name, gelten exklusiv für den Besitzer. AUch wer nur kurz sein Auto dort abstellt, riskiert eine Abschleppung des Fahrzeugs. Ein Urteil schafft jetzt auch Klarheit in Sachen hinterlassene Handynummer. Von dpa mehr...


Fr., 13.01.2017

Gesetz der Straße Gelb oder Rot? Geprüfte Blitzanlage lässt keine Zweifel zu

Kein Zweifel, wenn es um Gelb oder Rot geht: Eine Blitzeranlage hält das fest.

Schnell noch über die Ampel, reicht schon. Und plötzlich blitzt es. Wer das Überfahren bei Rot anzweifelt und von einer Anlage geblitzt wurde, hat schlechte Karten. Von dpa mehr...


Fr., 06.01.2017

Urteil Wartelinie vor der Ampel ändert nichts an der Vorfahrt

Die Wartelinie vor einer Ampel bewirkt keine Änderung der Vorfahrtsregel.

Ein Autofahrer parkt aus und kollidiert mit einem anderen Fahrzeug. Das Besondere: Das ausparkende Fahrzeug befand sich zwischen einer Ampel und der Wartelinie. Die Schuldfrage musste ein Gericht klären. Von dpa mehr...


Fr., 30.12.2016

Urteil Parken im Halteverbot kann zu Mithaftung bei Unfall führen

Parken an Plätzen mit eingeschränktem Halteverbot kann teuer werden. Verursachen Dritte einen Unfall, haftet der Fahrzeugbesitzer mit.

Parkplätze sind oft sehr rar. Aus diesem Grund stellen nicht wenige Autofahrer ihren Wagen auch an Plätzen ab, wo ein eingeschränktes Halteverbot herrscht. Allerdings gehen sie dabei ein hohes Risiko ein. Von dpa mehr...


Fr., 23.12.2016

Hinweis auf Gerichtsurteil Vordermann bremst grundlos: Abstandsverstoß ohne Fahrverbot

Autofahrer sollten im Straßenverkehr genügend Abstand halten, sonst riskieren sie Fahrverbot. Dieses bleibt jedoch aus, wenn der Vordermann ohne Grund bremst.

Auf deutschen Straßen hält sich nicht jeder Verkehrsteilnehmer an die Regeln. Besonders nachlässig handeln die Fahrer, wenn sie einen Mindestabstand halten müssen. Wer gegen die gesetzliche Vorgabe verstößt, kann in einem bestimmten Fall dennoch glimpflich davonkommen. Von dpa mehr...


Fr., 16.12.2016

Vorbeifahrender haftet auch Unfall bei Rückwärtseinparken

Wer rückwärts einparkt und dabei versehentlich ein anderes Auto beschädigt, haftet nicht nur allein. Auch vorbeifahrende, die nicht ausreichend Seitenabstand einhalten, können dafür belangt werden.

Einparken ist oft eine Kunst für sich und erfordert in mnachen Situationen viel Fingerspitzengefühl. Dennoch kann es passieren, dass man sich, gerade beim Rückwärtsparken, verschätzt. Ein Fall erklärt, dass nicht nur der Fahrer haftet. Von dpa mehr...


Di., 13.12.2016

Mobile Halteverbotsschilder Bewegliche Parkverbote: Abschleppen nach 48 Stunden möglich

Wird ein mobiles Halteverbotsschild aufgestellt, können Autos nach 48 Stunden abgeschleppt werden. Die Kosten trägt dann der Fahrzeughalter.

Eigentlich darf man in der Straße parken. Also stellt man sein Auto ab und fährt zwei Wochen in Urlaub. Alles kein Problem, bis ein mobiles Halteverbotsschild aufgestellt wird. Dann kann es teuer werden. Von dpa mehr...


Fr., 09.12.2016

Ärgernis für Fußgänger Überhang von Auto darf 70 Zentimeter auf Gehweg ragen

Rücksicht nehmen: Autos mit langem Überhang versperren Fußgängern schnell den Weg - Autofahrer sollten ihnen daher beim Parken etwas Luft lassen.

Manche Bürgersteige sind sehr schmal. Vor allem dann haben einige Fußgänger wie Menschen mit Kinderwagen oder Rollator ein Problem, wenn Autos mit ihrem Heck auf den Gehweg ragen. Von dpa mehr...


Fr., 09.12.2016

Lärmbelastung Ohne Prüfung kein Durchfahrtsverbot für Lkw

Eine Kommune darf ein Durchfahrtsverbot für Lkw nicht ohne Weiteres erlassen.

So ein Laster mit 3,5 Tonnen Gewicht fährt nicht geräuschlos durch ein Wohngebiet. Eine Kommune kann die Anwohner entlasten. Um ein Durchfahrtsverbot durchsetzen zu können, bedarf es allerdings einer Prüfung. Das zeigt ein Urteil. Von dpa mehr...


Fr., 02.12.2016

Lieber nicht hinters Steuer Führerscheinentzug nach Konsum harter Drogen

Werden Drogen konsumiert, sollte man am Straßenverkehr nicht mehr teilnehmen. Wer es doch tut und in eine Kontrolle geriet, dem drohen hohe Strafen. Im schlimmsten Fall wird der Führerschein entzogen.

Bei Konsum von Drogen ist es verboten am Straßenverkehr teilzunehmen. Damit bringt man nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. Dabei spielt es auch keine Rolle wie lange der Konsum zurückliegt. Ein Fall aus Neustadt erklärt's. Von dpa mehr...


Do., 01.12.2016

Recht im Verkehr Straßenbahn muss auch in Fußgängerzone freie Fahrt haben

Auch in der Fußgängerzone hat die Straßenbahn Vorrang.

In einer Fußgängerzone haben gehende Menschen in der Regel Vorrang. Es gibt allerdings entscheidende Außnahmen, wenn etwa eine Straßenbahnstrecke durch die Zone verläuft. Vor Gericht stand ein Fußgänger, der diese Regel außer Acht ließ. Von dpa mehr...


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