Fr., 19.01.2018

Fahrgast gestürzt Schadenersatz-Klage: Busfahrer auf Handicap hinweisen

Geh- oder sehbehinderte Menschen sollten im Bus vorne einsteigen und den Busfahrer über ihr Handicap informieren.

Busfahrer müssen Rücksicht auf geh- oder sehbehinderte Passagiere nehmen. Doch er muss von ihnen wissen. Das ist ein wichtiger Fakt, wenn jemand Schadenersatz nach einem Sturz einklagen will. Von dpa mehr...

Fr., 12.01.2018

Gesetz der Straße Kind steigt früher aus Bus aus: Mitverschulden bei Unfall

Auch ein Kind kann an Unfällen eine Mitschuld tragen - etwa wenn es hinter einem Bus unachtsam auf die Fahrbahn läuft.

Autofahrer müssen damit rechnen, dass Kinder im Straßenverkehr auch mal unaufmerksam sind. Das heißt aber nicht, dass Erwachsene an Unfällen immer die Alleinschuld tragen. Bei älteren Kindern setzen Gerichte ein Gefahrenbewusstsein voraus. Von dpa mehr...


Di., 09.01.2018

Platz machen Autofahrer muss Räumfahrzeug ausweichen

Ein Räumfahrzeug kann über die Straßenmitte hinausragen. Entgegenkommende Autofahrer müssen weit genug ausweichen.

Auch wenn der Autofahrer seine Spur nicht verlassen hat, kann er bei einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Räumfahrzeug zur Verantwortung gezogen werden. Denn hier gilt besondere Vorsicht, wie ein Urteil zeigt. Von dpa mehr...


Fr., 05.01.2018

Urteil Oberlandesgericht Radler müssen auf Radweg mit Hindernissen rechnen

Fahrradwege weisen häufig sichtbare Schäden auf. Die Fahrweise des Radfahrers muss sich deshalb den Gegebenheiten anpassen. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht bei Sturz nicht.

Laut eines Urteils des Oberlandesgerichtes Hamm müssen Radfahrer mit offenen Augen und gefahrenbewusst den Radweg benutzen. Sichtbare Unebenheiten und Hindernisse wie Bahnschienen müssen mit Vorsicht überfahren werden. Von dpa mehr...


Fr., 29.12.2017

Recht im Verkehr Parkplatzunfall: Haupthaftung beim unerwarteten Manöver

Autofahrer müssen auf einem Parkplatz ein Manöver so ausführen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer es als solches erkennen.

Auf Parkplätzen herrscht viel Verkehr, und es ist eng. Deswegen müssen die Fahrer hohe Sorgfalt an den Tag legen. Das gilt insbesondere bei Fahrmanövern, wie ein Urteil zeigt. Von dpa mehr...


Fr., 22.12.2017

Urteil Mehr als 10 km/h sind keine Schrittgeschwindigkeit mehr

Im verkehrsberuhigten Bereich ist Schrittgeschwindigkeit (4-7 km/h) das erlaubte Tempo.

Das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg stellt klar: Die übliche Schrittgeschwindigkeit sind 4 bis 7 km/h. Schnelleres Fahren als 10 km/h sind nicht mehr im Gehtempo zu bewältigen. Von dpa mehr...


Fr., 15.12.2017

Verwaltungsgericht entscheidet Amphetamin: Fahrer muss unwissentlichen Konsum belegen

Drogen unwissentlich ins Getränk gemischt bekommen? Diese Behauptung muss laut Gerichtsurteil glaubhaft bewiesen werden.

Fahren unter Alkoholeinfluss ist ein absolutes No-Go. Mit Drogen im Blut in eine Verkehrskontrolle geraten, bedeutet ebenfalls Ärger mit der Polizei. Da helfen auch Ausreden nichts, wie ein Gerichtsurteil bestätigt. Von dpa mehr...


Fr., 08.12.2017

Nachweis entscheidend Anlieger frei: Autofahrer müssen Ziel angeben

Das Missachten des Anlieger-Frei-Schildes ist kein Kavaliersdelikt. Aufahrer müssen ihr Fahrtziel benennen können.

Bei vielen Autofahrern gilt es immer noch als Kavaliersdelikt: Schnell mal die Abkürzung durch eine Anliegerstraße nehmen und womöglich ein paar Minuten Fahrtzeit einsparen. Doch das kann teuer werden. Von dpa mehr...


Fr., 01.12.2017

Verkehrssicherheit Trotz Vorfahrt: Radler ohne Licht haftet bei Unfall mit

Radler ohne Licht sind eine Gefahr für sich und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Fahrradfahrer, die ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs sind, gefährden sich und die anderen Verkehrsteilnehmer erheblich. Ein fehlendes Licht am Drahtesel kann im Schadenfall teure Folgen nach sich ziehen. Von dpa mehr...


Mo., 27.11.2017

Wenn Anwohner handeln Blitzer-Attrappe gegen Raser im Vorgarten ist erlaubt

Sabine Liebrenz und ihr Mann Rainer haben in ihrem Vorgarten im Landkreis Gifhorn eine Blitzerattrappe aufgestellt.

Mit einem selbstgebauten Blitzer will ein Paar in Niedersachsen die Raserei vor dem eigenen Haus eindämmen. Der Plan scheint aufzugehen. Von dpa mehr...


Fr., 24.11.2017

Entschädigung nach Unfall Nutzungsausfall: Nicht vorhandenen Zweitwagen melden

Entschädigung nach Unfall: Nutzungsausfall: Nicht vorhandenen Zweitwagen melden

Nach einem Autounfall steht Opfern eine Entschädigung zu. Wichtig anzugeben ist, ob der Betroffene einen Zweitwagen besitzt. Denn das beeinflusst die Situation. Von dpa mehr...


Fr., 17.11.2017

Streit vor Gericht Unfall an durchgezogener Linie: Auffahrender hat Hauptschuld

Bei einem Auffahrunfall trägt der Auffahrende fast immer die Hauptschuld.

Autofahrer müssen zu jeder Zeit aufmerksam sein. Sie können nicht von einem typischen Verhalten ausgehen. Das heißt, auch wenn es auf einer Straße eine durchgezogene Mittellinie und Sperrfläche gibt, kann der «Vordermann» stark bremsen. Am Unfall ist dann der Auffahrende Schuld. Von dpa mehr...


Fr., 10.11.2017

Urteil Handy aus? Kontrolle am Steuer verboten

Das Handy sollte beim Fahren immer in der Tasche bleiben. Sonst drohen Geldstrafen.

Ablenkung birgt beim Autofahren eine Lebensgefahr. Deswegen ist es verboten, am Steuer mit dem Handy in der Hand zu telefonieren. Allerdings drohen Geldstrafen sogar schon bei kleinen Kontrollmaßnahmen. Von dpa mehr...


Mi., 08.11.2017

Verkehrssicherungspflicht Sturmschäden am Auto auf Betriebsgelände: Arbeitgeber haftet

Darf ein Arbeitnehmer auf dem Betriebsgelände parken, muss der Arbeitgeber das Auto vor Sturmschäden schützen.

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt und seinen Wagen auf dem Firmengelände abstellt, muss sich im Fall eines Schadens keine Sorgen machen. Der Arbeitgeber muss den Wagen schützen - und ansonsten für den Schaden aufkommen. Von dpa mehr...


Di., 07.11.2017

Absoluter Vorrang Vor Zebrastreifen nicht abgebremst: Bis zu 120 Euro Bußgeld

Autofahrer sollten sich einem Zebrastreifen nicht zu schnell nähern. Hindern sie dadurch die Passanten am Überqueren, drohen hohe Busgeldstrafen.

Der Zebrastreifen ist für Fußgänger und Rollstuhlfahrer da. Das missachten manche Autofahrer. Doch dann droht ihnen ein hohes Busgeld. Bei Sachbeschädigungen wird es sogar noch teurer. Von dpa mehr...


Fr., 03.11.2017

Augenblicksversagen Tempo-80-Schild war beim Überholen verdeckt: Kein Fahrverbot

Wenn das Verkehrsschild, das nicht beachtet wurde, verdeckt gewesen sein könnte, kann von einem Tempoverstoß abgesehen werden.

Beim Überholmanöver auf der Landstraße zu schnell gefahren: Solch ein Verstoß wird in aller Regel mit einem Fahrverbot belegt. Nur in Einzelfällen wird davon abgesehen, wie ein Urteil des Amtsgerichts Potsdam zeigt. Von dpa mehr...


Do., 02.11.2017

Unfall Wegen Martinshorn bei Grün gebremst: Auffahrender zahlt

Das Martinshorn warnt Verkehrsteilnehmer vor einem herannahenden Rettungswagen.

Unaufmerksamkeit kann gravierende Folgen haben. Achten Fahrer nicht auf das vorausfahrende Fahrzeug haften sie meist für aufkommende Schäden. So auch, wenn jemand wegen eines Martinshorns plötzlich stoppt. Von dpa mehr...


Fr., 27.10.2017

Vater verleiht Familienauto Sohn ohne Führerschein: Versicherung muss bei Unfall zahlen

Eltern leihen ihrem Nachwuchs ohne Führerschein ihr Fahrzeug. Das gilt nicht als fahrlässig, wenn der Nachwuchs nicht selbst fährt.

Ein Vater verleiht das Familienauto an den Sohn. Der hat noch keinen Führerschein und baut mit seinem Kumpel einen Unfall. Muss die Kaskoversicherung trotzdem zahlen? In einem bestimmten Fall schon. Von dpa mehr...


Fr., 20.10.2017

Recht im Verkehr Unfall mit Falschradler: Autofahrer haftet zu zwei Dritteln

Wer einen Radfahrer überfährt, muss dafür haften - auch wenn das Opfer in falscher Richtung gefahren ist. Der Autofahrer muss dann die größere Teilschuld auf sich nehmen.

Manche Radler fahren auf dem Weg in falscher Richtung. Auf sie müssen Autofahrer besonders aufpassen. Kommt es nämlich zu einem Unfall, können sie zu großem Teil haftbar gemacht werden - auch wenn der andere gegen die Verkehrsregel verstoßen hat. Von dpa mehr...


Fr., 13.10.2017

Keine Ausnahmen Smartphone am Steuer auch ohne SIM-Karte verboten

Nur mal kurz die Playlist auf dem Smartphone aufrufen - auch das ist verboten.

Handy am Steuer - das wird teuer. Und zwar immer. Denn es spielt keine Rolle, dass man nur die Musik-Funktion des Gerätes nutzt. Die gesetzliche Vorschrift ist nämlich sehr allgemein formuliert. Von dpa mehr...


Fr., 06.10.2017

Verkehrsstreit Nur zum Einfädeln rote Ampel überfahren: Fahrverbot

Rot ist rot. Das Überfahren einer roten Ampel ist auch dann nicht erlaubt, wenn man kurz hinter der Haltelinie zum Stehen kommt.

Wer über eine rote Ampel fährt, riskiert seinen Führerschein. Das gilt auch, wenn der Fahrer sich anschließend kaum von der Ampel entfernt. Dagegen wehrte sich ein Verkehrssünder, blieb damit jedoch ohne Erfolg. Von dpa mehr...


Fr., 29.09.2017

Kein Idealfahrer Mithaftung nach Unfall beim Kolonnenspringen

Wer beim Kolonnenspringen in einen Unfall verwickelt wird, haftet mit.

Es gibt immer Autofahrer, die es besonders eilig haben. Zu diesen gehören auch Kolonnenspringer. Also Autofahrer, die durch das Überholen einzelner Fahrzeuge schneller vorankommen wollen. Was sie wissen müssen: Kommt es zu einem Unfall, werden sie in Mithaftung genommen. Von dpa mehr...


Mi., 27.09.2017

Schadensersatz-Urteil Versicherung zahlt voreilig: Kläger darf Summe behalten

Zahlt die Versicherung in Kenntnis über Sachverhalt hat sie kein Recht auf Rückerstattung, entschied das Oberlandesgericht Hamm.

Versicherungen prüfen normalerweise Sachverhalte vor Zahlung eines Schadensersatzes ausgiebig. Jedoch nicht im Falle eines Parkplatzunfalls. Die Versicherung zahlte vorschnell - und hat keinen rechtlichen Anspruch auf die Rückerstattung des bereits gezahlten Betrags. Von dpa mehr...


Fr., 22.09.2017

Gesetz der Straße Amphetamin im Blut: Führerscheinentzug ist rechtens

Wenn ein Verkehrsteilnehmer Amphetamine im Blut hat, ist es rechtens, ihm den Führerschein zu entziehen.

Das Aufputschmittel Amphetamin gehört zu den psychoaktiven Substanzen. Wer es konsumiert, riskiert seinen Führerschein. Allein der Nachweis kann schwerwiegende Folgen haben. Von dpa mehr...


Fr., 15.09.2017

Recht im Verkehr Bußgeldbescheid muss an korrekte Adresse zugestellt werden

Ein Bußgeldbescheid muss ordnungsgemäß zugestellt werden.

29 km/h zu schnell - das brachte einem Mann eine Geldbuße von 160 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat ein. Eigentlich. Denn der Bußgeldbescheid landete nicht im Briefkasten seines Wohnsitzes. Von dpa mehr...


1 - 25 von 52 Beiträgen