Fr., 17.11.2017

Streit vor Gericht Unfall an durchgezogener Linie: Auffahrender hat Hauptschuld

Bei einem Auffahrunfall trägt der Auffahrende fast immer die Hauptschuld.

Autofahrer müssen zu jeder Zeit aufmerksam sein. Sie können nicht von einem typischen Verhalten ausgehen. Das heißt, auch wenn es auf einer Straße eine durchgezogene Mittellinie und Sperrfläche gibt, kann der «Vordermann» stark bremsen. Am Unfall ist dann der Auffahrende Schuld. Von dpa mehr...

Fr., 10.11.2017

Urteil Handy aus? Kontrolle am Steuer verboten

Das Handy sollte beim Fahren immer in der Tasche bleiben. Sonst drohen Geldstrafen.

Ablenkung birgt beim Autofahren eine Lebensgefahr. Deswegen ist es verboten, am Steuer mit dem Handy in der Hand zu telefonieren. Allerdings drohen Geldstrafen sogar schon bei kleinen Kontrollmaßnahmen. Von dpa mehr...


Mi., 08.11.2017

Verkehrssicherungspflicht Sturmschäden am Auto auf Betriebsgelände: Arbeitgeber haftet

Darf ein Arbeitnehmer auf dem Betriebsgelände parken, muss der Arbeitgeber das Auto vor Sturmschäden schützen.

Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt und seinen Wagen auf dem Firmengelände abstellt, muss sich im Fall eines Schadens keine Sorgen machen. Der Arbeitgeber muss den Wagen schützen - und ansonsten für den Schaden aufkommen. Von dpa mehr...


Di., 07.11.2017

Absoluter Vorrang Vor Zebrastreifen nicht abgebremst: Bis zu 120 Euro Bußgeld

Autofahrer sollten sich einem Zebrastreifen nicht zu schnell nähern. Hindern sie dadurch die Passanten am Überqueren, drohen hohe Busgeldstrafen.

Der Zebrastreifen ist für Fußgänger und Rollstuhlfahrer da. Das missachten manche Autofahrer. Doch dann droht ihnen ein hohes Busgeld. Bei Sachbeschädigungen wird es sogar noch teurer. Von dpa mehr...


Fr., 03.11.2017

Augenblicksversagen Tempo-80-Schild war beim Überholen verdeckt: Kein Fahrverbot

Wenn das Verkehrsschild, das nicht beachtet wurde, verdeckt gewesen sein könnte, kann von einem Tempoverstoß abgesehen werden.

Beim Überholmanöver auf der Landstraße zu schnell gefahren: Solch ein Verstoß wird in aller Regel mit einem Fahrverbot belegt. Nur in Einzelfällen wird davon abgesehen, wie ein Urteil des Amtsgerichts Potsdam zeigt. Von dpa mehr...


Do., 02.11.2017

Unfall Wegen Martinshorn bei Grün gebremst: Auffahrender zahlt

Das Martinshorn warnt Verkehrsteilnehmer vor einem herannahenden Rettungswagen.

Unaufmerksamkeit kann gravierende Folgen haben. Achten Fahrer nicht auf das vorausfahrende Fahrzeug haften sie meist für aufkommende Schäden. So auch, wenn jemand wegen eines Martinshorns plötzlich stoppt. Von dpa mehr...


Fr., 27.10.2017

Vater verleiht Familienauto Sohn ohne Führerschein: Versicherung muss bei Unfall zahlen

Eltern leihen ihrem Nachwuchs ohne Führerschein ihr Fahrzeug. Das gilt nicht als fahrlässig, wenn der Nachwuchs nicht selbst fährt.

Ein Vater verleiht das Familienauto an den Sohn. Der hat noch keinen Führerschein und baut mit seinem Kumpel einen Unfall. Muss die Kaskoversicherung trotzdem zahlen? In einem bestimmten Fall schon. Von dpa mehr...


Fr., 20.10.2017

Recht im Verkehr Unfall mit Falschradler: Autofahrer haftet zu zwei Dritteln

Wer einen Radfahrer überfährt, muss dafür haften - auch wenn das Opfer in falscher Richtung gefahren ist. Der Autofahrer muss dann die größere Teilschuld auf sich nehmen.

Manche Radler fahren auf dem Weg in falscher Richtung. Auf sie müssen Autofahrer besonders aufpassen. Kommt es nämlich zu einem Unfall, können sie zu großem Teil haftbar gemacht werden - auch wenn der andere gegen die Verkehrsregel verstoßen hat. Von dpa mehr...


Fr., 13.10.2017

Keine Ausnahmen Smartphone am Steuer auch ohne SIM-Karte verboten

Nur mal kurz die Playlist auf dem Smartphone aufrufen - auch das ist verboten.

Handy am Steuer - das wird teuer. Und zwar immer. Denn es spielt keine Rolle, dass man nur die Musik-Funktion des Gerätes nutzt. Die gesetzliche Vorschrift ist nämlich sehr allgemein formuliert. Von dpa mehr...


Fr., 06.10.2017

Verkehrsstreit Nur zum Einfädeln rote Ampel überfahren: Fahrverbot

Rot ist rot. Das Überfahren einer roten Ampel ist auch dann nicht erlaubt, wenn man kurz hinter der Haltelinie zum Stehen kommt.

Wer über eine rote Ampel fährt, riskiert seinen Führerschein. Das gilt auch, wenn der Fahrer sich anschließend kaum von der Ampel entfernt. Dagegen wehrte sich ein Verkehrssünder, blieb damit jedoch ohne Erfolg. Von dpa mehr...


Fr., 29.09.2017

Kein Idealfahrer Mithaftung nach Unfall beim Kolonnenspringen

Wer beim Kolonnenspringen in einen Unfall verwickelt wird, haftet mit.

Es gibt immer Autofahrer, die es besonders eilig haben. Zu diesen gehören auch Kolonnenspringer. Also Autofahrer, die durch das Überholen einzelner Fahrzeuge schneller vorankommen wollen. Was sie wissen müssen: Kommt es zu einem Unfall, werden sie in Mithaftung genommen. Von dpa mehr...


Mi., 27.09.2017

Schadensersatz-Urteil Versicherung zahlt voreilig: Kläger darf Summe behalten

Zahlt die Versicherung in Kenntnis über Sachverhalt hat sie kein Recht auf Rückerstattung, entschied das Oberlandesgericht Hamm.

Versicherungen prüfen normalerweise Sachverhalte vor Zahlung eines Schadensersatzes ausgiebig. Jedoch nicht im Falle eines Parkplatzunfalls. Die Versicherung zahlte vorschnell - und hat keinen rechtlichen Anspruch auf die Rückerstattung des bereits gezahlten Betrags. Von dpa mehr...


Fr., 22.09.2017

Gesetz der Straße Amphetamin im Blut: Führerscheinentzug ist rechtens

Wenn ein Verkehrsteilnehmer Amphetamine im Blut hat, ist es rechtens, ihm den Führerschein zu entziehen.

Das Aufputschmittel Amphetamin gehört zu den psychoaktiven Substanzen. Wer es konsumiert, riskiert seinen Führerschein. Allein der Nachweis kann schwerwiegende Folgen haben. Von dpa mehr...


Fr., 15.09.2017

Recht im Verkehr Bußgeldbescheid muss an korrekte Adresse zugestellt werden

Ein Bußgeldbescheid muss ordnungsgemäß zugestellt werden.

29 km/h zu schnell - das brachte einem Mann eine Geldbuße von 160 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat ein. Eigentlich. Denn der Bußgeldbescheid landete nicht im Briefkasten seines Wohnsitzes. Von dpa mehr...


Fr., 08.09.2017

Haftungsrisiko beachten Erhöhte Betriebsgefahr durch überbreites Gespann

Fahrer eines überbreiten Gespanns können auch bei Nichtverschulden eines Unfalls eine Mithaftung bekommen.

Fahrer eines sehr breiten Fahrzeugs unterliegen einem höheren Haftungsrisiko. Deshalb können sie bei Unfällen auch zu einer Mitverantwortung gezogen werden, wenn sie eigentlich nicht Schuld waren. Von dpa mehr...


Do., 07.09.2017

Kein Eingriff in Privatsphäre Dashcam-Bilder dürfen im Zivilprozess verwendet werden

Dashcam-Bilder können vor Gericht eingesetzt werden. Sie verletzen in dem Fall nicht die Persönlichkeitsrechte.

Ein Unfall auf der A5, ein Lastwagen fährt auf ein Auto auf. Eine Kamera auf dem Lkw-Armaturenbrett filmt alles mit - zum Ärger des Pkw-Fahrers, der seine Privatsphäre verletzt sieht. Dürfen die Bilder zur Beweisführung genutzt werden? Von dpa mehr...


Fr., 01.09.2017

Selbstjustiz recht sich Extra scharf gebremst: Volle Haftung bei Auffahrunfall

Wer andere durch Bremsaktionen maßregelt, muss im Fall eines Unfalls voll haften.

Selbstjustiz ist im Straßenverkehr keine Lösung. Das bekam auch ein Fahrer vor dem Amtsgericht Solingen zu spüren. Er hatte durch eine beabsichtigte Bremsaktion einen Unfall verursacht. Von dpa mehr...


Fr., 25.08.2017

Parken im Wendehammer Nicht geblinkt: Fahrer muss Schaden anteilig zahlen

Auch beim Parken im Wendehammer müssen Autofahrer auf den rückwärtigen Verkehr achten und dürfen das Blinken nicht vergessen.

Auch beim Parkmanöver in einem Wendehammer gelten die Verkehrsregeln. Ein Urteil des Amtsgerichts Mönchengladbach zeigt, wie schnell Fahrer im Falle eines Unfalls zur Kasse gebeten werden können. Von dpa mehr...


Fr., 18.08.2017

Rechtsstreit Über die Straßenmitte gefahren: Wer haftet?

Breite Fahrzeuge müssen vor Kurven so lange warten, bis kein Gegenverkehr mehr kommt.

Wer eine Kurve schneidet, verstößt gegen das Rechtsfahrverbot. Kommt es zu einem Unfall, haftet derjenige komplett. Aber ist das auch so, wenn das Fahrzeug wegen seiner Breite über die Mitte der Fahrbahn fährt? Von dpa mehr...


Mo., 14.08.2017

Recht im Verkehr Pflicht verletzt: Radler haftet nach Unfall mit Auto allein

Besonders in der Stadt kommt es häufig zu Unfällen zwischen Radlern und Autofahrern.

Von einem Auto geht eine größere Gefahr aus, als von einem Fahrrad. Knallt es zwischen Radler und PKW-Fahrer, haftete der Autofahrer in der Vergangenheit generell mit. Ein Gericht urteilte allerdings im Widerspruch zu dieser Norm. Von dpa mehr...


Fr., 11.08.2017

Gesetz der Straße Nach Verkehrsunfall: Versicherung darf sechs Wochen prüfen

Ist der Unfallhergang geklärt, darf die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schadensübernahme nicht länger als sechs Wochen hinauszögern.

Geschädigte Fahrzeughalter erwarten, dass die Versicherung des Unfallgegners ohne Umschweife für den Schaden aufkommt. Doch ganz so schnell erfolgt die Kostenübernahme nicht immer. Ein Urteil aus Koblenz zeigt, welche Fristen erlaubt sind. Von dpa mehr...


Fr., 11.08.2017

Urteil Privater Autoverkäufer kann für falschen Tachostand haften

Mit einem Gerät kann man den Tachostand einfach manipulieren. Deswegen sollten Auto-Käufer die Laufleistung im Kaufvertrag als «Zusicherung des Verkäufers» eintragen lassen. Dann sind sie rechtlich auf der sichern Seite.

Wenn ein privater Verkäufer bei einem Gebrauchtwagen den Tachostand im Vertrag ausdrücklich zusichert, kann das als Garantie gelten. Wird später ein Tachobetrug nachgewiesen, muss der Verkäufer das Auto zurücknehmen - auch wenn er von der Manipulation gar nichts wusste. Von dpa mehr...


Fr., 11.08.2017

Vorrang beachten Reißverschlussverfahren gilt nicht bei Autobahneinfahrt

Wer auf eine Autobahn fährt, muss die Vorfahrt beachten. Das gilt auch, wenn Stop-and-Go herrscht.

Wollen Autofahrer auf die Autobahn fahren, müssen sie die Vorfahrt beachten. Diese Regel wird nicht durch ein Stop-und-Go außer Kraft gesetzt, betonten die Richter des Amtsgerichts Essen. Von dpa mehr...


Fr., 04.08.2017

Ohne Martinshorn Fahrer von Rettungswagen haftet bei Unfall mit

Bei einem Unfall muss ein Rettungswagen nur dann nicht mithaften, wenn er mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn gefahren ist.

Auf Deutschlands Straßen kommt es nicht selten zu Unfällen. Hin und wieder stoßen Autofahrer sogar mit einem Rettungswagen zusammen. Ob dieser in solchen Fällen mithaften muss, geht aus einem neuen Urteil hervor. Von dpa mehr...


Fr., 28.07.2017

Gezielte Nötigung Radfahrer zu Fall gebracht: Beifahrer erhält Freiheitsstrafe

Der Beifahrer eines Autos öffnete die Tür, um einen Radfahrer zu stoppen. Dafür wurde er verurteilt.

Autofahrer können sich mächtig über Radfahrer ärgern. Sogar so sehr, dass sie ihm hinterherjagen und stoppen. Beifahrer sind da nicht frei von Schuld, wie der folgende Fall zeigt. Von dpa mehr...


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