Fr., 21.07.2017

Gesetz der Straße Nach Verkehrsunfall: Versicherung darf sechs Wochen prüfen

Ist der Unfallhergang geklärt, darf die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schadensübernahme nicht länger als sechs Wochen hinauszögern.

Geschädigte Fahrzeughalter erwarten, dass die Versicherung des Unfallgegners ohne Umschweife für den Unfallschaden aufkommt. Doch ganz so schnell erfolgt die Kostenübernahme leider nicht immer. Ein Urteil aus Koblenz zeigt, welche Fristen erlaubt sind. Von dpa mehr...

Di., 18.07.2017

Gesteigerte Sorgfaltspflicht Gegen die Fahrtrichtung unterwegs: Radler haftet bei Unfall

Fahrradfahrer dürfen auf einem Schutzstreifen nicht gegen die Fahrtrichtung fahren.

Für alle Verkehrsteilnehmer gelten die Verkehrsregeln gleichermaßen. Das gilt auch für Fahrradfahrer, die auf einem Schutzstreifen unterwegs sind. Von dpa mehr...


Fr., 14.07.2017

Rechtsspruch Trotz Polizeigeleits: Verwarngeld bei Verlassen des Gehwegs

Auch wenn die Polizei anwesend ist, um eine Gruppe zu schützen, dürfen Fußgänger nicht auf der Straße laufen.

Auch in Ausnahmesituationen sind die Verkehrsregeln zu beachten. Doch daran wollte sich ein Fußball-Fan nicht halten. Er widersetzte sich und kassierte ein Verwarngeld - zu Recht? Von dpa mehr...


Fr., 30.06.2017

Statt Bus und Bahn Opfer darf nach Unfall Mietwagen fahren

Unfallopfer brauchen während der Reparaturzeit ein Ersatz-Fahrzeug. Das darf auch ein Mietwagen sein. Die Kosten übernimmt die Versicherung.

Manche Unfälle ziehen ein Fahrzeug sprichwörtlich aus dem Verkehr. Bis das eigene Auto wieder einsatzbereit ist, vergehen meistens mehrere Wochen. Bus und Bahn müssen Opfer in dieser Zeit aber nicht fahren. Von dpa mehr...


Mi., 28.06.2017

Wichtige Verkehrsregel Mit dem Rad über den Zebrastreifen: Wer hat Vorrang?

Fahrradfahrer müssen nicht an einem Zebrastreifen absteigen. Fahren sie darüber, haben sie aber keinen Vorrang mehr.

Der Zebrastreifen ist ein Schutzbereich. Fußgänger haben Vorrang vor Autos und Motorrädern. Oft aber nutzen auch Fahrradfahrer dieses Recht für sich. Die Frage ist: Müssen Autos ihnen Vorfahrt gewähren? Von dpa mehr...


Fr., 23.06.2017

Zu wenig «Sorgfalt» Trotz Rotlichtverstoß: Ausparkender trägt Hauptschuld

Auch während einer Rotphase müssen Autofahrer genau aufpassen, wann sie ausparken. Sonst kommt es zu einem Unfall.

Der Blick in den Rückspiegel zeigt: Die Ampel ist rot. Nun müsste die Fahrbahn frei sein für ein Wendemanöver. Das hat sich ein Autofahrer gedacht - und dabei einen Rotlichtsünder übersehen. Nach der Kollission beginnt der Streit über die Schuldfrage. Von dpa mehr...


Mo., 19.06.2017

Umstrittener Paragraf Unklare Regel zum Parkverbot: Wann ist eine Straße schmal?

Ein Mann wollte ein Parkverbot einklagen, scheiterte aber vor Gericht. Bild: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Da will ein Mann mit seinem Auto lediglich von seinem Grundstück auf die Straße fahren - doch gegenüber der Garage parken Fahrzeuge und versperren ihm den Weg. Denn die Straße ist schmal. Die Lösung: ein Parkverbot. Doch das bekommt er vor Gericht nicht durch. Von dpa mehr...


Fr., 16.06.2017

Streit ums Fahrverbot Autofahrer geht von defekter Ampel aus: Bei Rot geblitzt

Lange Rotphase statt Defekt: Schätzen Autofahrer die Lage falsch ein, liegt kein grob pflichtwidriges Verhalten vor. Deshalb kann kein Fahrverbot verhängt werden.

Da wartet man und wartet - doch die Ampel bleibt rot. So erging es einem Autofahrer, der irgendwann glaubte, die Ampel sei defekt. Also fuhr er bei rot los und wurde geblitzt. Der Bußgeldbescheid folgte. Doch den wollte er nicht akzeptieren. Von dpa mehr...


Fr., 09.06.2017

Recht im Verkehr Aktivierte Blitzer-App gilt als Radarwarner

Benutzen Autofahrer eine Warn-App für Geschwindigkeitskontrollen, können Behörden ein Bußgeld von 75 Euro verhängen.

Die Nutzung von Blitzerwarnern im Auto ist verboten. Das gilt nicht nur für Radarwarngeräte, sondern auch für Smartphones die eine entpsprechende App in Betrieb haben. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Von dpa mehr...


Mi., 07.06.2017

Schaden am Wohnmobil Bodenschwelle nicht erkennbar: Versicherung muss zahlen

Die Richter nehmen die Versicherung in die Pflicht. Diese muss für den Schaden am Wohnmobil aufkommen.

Oft zählen Details bei der Frage, ob der Versicherungsschutz greift oder nicht. Sieht ein Autofahrer eine Bodenschwelle nicht und fährt deshalb mit normaler Geschwindigkeit weiter, liegt in der Regel ein versicherter Unfall vor. Von dpa mehr...


Di., 06.06.2017

Klage auf Schadenersatz Vorfahrt im Rondell ignoriert: Fahrradfahrer haftet mit

Radfahrer müssen in einem Rondell auf die Vorfahrtsregeln achten.

Eine Fahrradfahrerin beachtet im Rondell die Vorfahrtsregel nicht. Eine Autofahrerin übersieht die Frau, es kommt zu einem Unfall. Wer haftet dann? Steht der Fahrradfahrerin Schadenersatz und Schmerzensgeld zu? Von dpa mehr...


Fr., 02.06.2017

Das Gesetz der Straße Handy während der Fahrt angeschlossen - Bußgeld?

Das Handy im Straßenverkehr zu benutzen, ist strafbar. Doch es gibt Ausnahmen.

Streit um den Handygebrauch am Steuer: Wer als Autofahrer während der Fahrt sein Handy benutzt, macht sich strafbar. Verschiedene Gerichte sind sich allerdings uneinig darüber, ob das bloße Anschließen an ein Ladegerät als Telefonfunktion gewertet werden kann. Von dpa mehr...


Fr., 26.05.2017

Nach Verkehrsunfall Gewerblich genutztes Auto: Keine Pauschale für Ausfall

Kann ein Taxi-Fahrer nach einem Unfall sein Fahrzeug nicht mehr gewerblich einsetzen, steht ihm keine pauschale Entschädigung zu. Er muss den Schaden hingegen belegen.

Wird ein Privatfahrzeug durch einen Unfall so sehr geschädigt, dass es nicht mehr genutzt werden kann, steht Betroffenen oft ein Ausgleich zu. Doch wie ist ein solcher Anspruch bei einem Geschäftswagen geregelt? Antwort gibt ein Urteil aus Berlin. Von dpa mehr...


Fr., 19.05.2017

Behörde entscheidet Ärztliches Attest hebt Helmpflicht für Biker nicht auf

Verwaltungsgerichte haben jetzt entschieden: Motorradfahrer können sich nicht ohne weiteres von der Helmpflicht befreien lassen.

Motorradfahrer in Deutschland müssen einen Helm tragen. Eine Befreiung von der Helmpflicht ist auch bei medizinischen Besonderheiten nicht immer möglich. Das zeigt ein Urteil aus Leipzig. Von dpa mehr...


Fr., 12.05.2017

Gesetz der Straße Fahrerflucht auf Betriebsgelände nicht strafbar

Die Konsequenzen für Fahrerflucht sind groß. Anders sieht die Sache bei Unfällen auf Betriebsgeländen aus.

Die Unfallflucht kann in Deutschland mit einer Haftstraße von bis zu drei Jahren bestraft werden. Dazu muss der Vorfall jedoch innerhalb des öffentlichen Verkehrsraumes stattgefunden haben. Abgesperrte Betriebsgelände bilden mitunter eine Ausnahme davon. Von dpa mehr...


Fr., 05.05.2017

Wann Passanten mithaften Fußgänger darf Vorrecht am Zebrastreifen nicht erzwingen

Am Zebrastreifen haben Fußgänger zwar Vorrecht, müssen aber dennoch aufpassen. Ist die Geschwindigkeit eines nahenden Autos zu hoch, sollten sie es lieber passieren lassen.

Der Zebrastreifen stellt für Fußgänger eigentlich ein sicheres Terrain im Straßenverkehr dar. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Diese sollten die Passanten kennen, wenn sie bei einem Unfall nicht mithaften wollen. Von dpa mehr...


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