Karriere
Start-Ups - so gelingt der Start in die Produktion

Start-Ups werden vielfach diskutiert und gelten als die Zukunft des Mittelstandes. Doch kämpfen sie gerade beim Schritt von der Idee zur Produktion häufig mit Problemen, da das Entwickeln eines Produkts und die reale Umsetzung bis hin zur Markteinführung zwei völlig verschiedene Dinge sind.

Mittwoch, 13.06.2018, 13:59 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 13.06.2018, 04:37 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 13.06.2018, 13:59 Uhr
Karriere: Start-Ups - so gelingt der Start in die Produktion
Ein großer Schritt für ein Start-up ist der in die eigene Produktion. Foto: colourbox

Das Start-Up - das verbirgt sich dahinter

Vor der Betrachtung, wie der Start in die Produktion gelingt, steht zunächst die Überlegung, was denn genau ein Start-Up eigentlich ist.
Es wäre zu einfach, den Begriff Start-Up mit einer beliebigen Unternehmensneugründung gleich zu setzten. Viel mehr zeichnet sich ein Start-Up Unternehmen zunächst durch eine innovative Geschäftsidee aus. Die hinter dem Unternehmen stehende Idee ist also entweder komplett neu, oder in der spezifischen Form zumindest so bisher nicht auf dem Markt vertreten. Darüber hinaus bietet die Geschäftsidee eines Start-Ups ein hohes Wachstumspotential. Das heißt im Klartext, die Idee muss nicht nur neu sein, sondern auch die Möglichkeit bieten, schnell einen breiten Markt zu erobern.

So gelingt der Schritt in die Realität des Marktes

Ist die Idee erst einmal da und für eine potentielle Markteinführung weiterentwickelt, finden sich meist über verschiedene Wege recht einfach Geldgeber, um die erste Finanzierung des Unternehmens zu stemmen. Zahlreiche Agenturen oder Berater bieten für diese Phase der Unternehmensgründung ihre Dienste an.
Weit weniger einfach gestaltet sich dann der Schritt vom Unternehmenskonzept hin zum tatsächlich produzierten Produkt.
Obwohl die eigentlichen Produkte und damit auch die detaillierten Probleme bei der Produktionsaufnahme von Start-Up zu Start-Up stark variieren können, lassen sich die Probleme doch auf einige sehr zentrale Punkte herunterbrechen.

Ist das Produkt erst einmal zur Marktreife entwickelt, stehen die Produktionsabläufe meist auch schon bezüglich der technischen Anforderungen fest. Weit größer sind oft die Probleme bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Unbedenklichkeit der verwendeten Werkstoffe bzw. bei Lebensmitteln zu den Inhaltsstoffen. Darüber hinaus gilt es, mögliche Zertifikate, wie das CE-Zeichen zu erhalten und in geforderter Größe anzubringen. Je nach Produkt müssen darüber hinaus weitere Daten am Produkt angebracht werden, um dieses am freien Markt überhaupt anbieten zu können. All diese Punkte werden meist eher stiefmütterlich behandelt, da die Entwickler häufig für ihr Produkt brennen, die formalen Rahmenbedingungen aber noch nicht verinnerlicht haben. Daher lohnt vor Aufnahme der Produktion der Gang zu den entsprechenden Ämtern mit einer Abfrage aller erforderlichen Zertifizierungen und Etiketten. Die erste Anschaffung nach Einrichtung der eigentlichen Produktionslinie sollte daher eine Etikettiermaschine sein. In Ausführung und Größe auf das Produkt abgestimmt, erlaubt sie die Anbringung sämtlicher Labels in rechtskonformer Art und Weise.

Die größte Hürde vom Produkt zur Verkaufsware ist damit geschafft. Denn unabhängig vom Produkt, entscheiden heute häufig DIN-Normen, Zertifikate und Bundes- wie Europarecht weit mehr über den Markterfolg, als das eigentliche Produkt selbst.

Fazit

Ein Start-Up existiert eben doch nicht nur vom eigentlichen Produkt. Unzählige Vorschriften zu Zertifizierungen und Labels sind einzuhalten, um das Produkt final auch tatsächlich verkaufen zu dürfen. Mit der Abklärung aller erforderlichen Themen und der Sicherstellung, dass alle nötigen Vermerke ihren Weg auf das Produkt finden, steht dem Weg in die Regale nichts mehr entgegen.

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