Mi., 04.07.2012

Einbruch in der Ferienwohnung Im Urlaub beklaut: Eine Hausratversicherung hilft auch auf Reisen

Einbruch in der Ferienwohnung : Im Urlaub beklaut: Eine Hausratversicherung hilft auch auf Reisen

Hilft vielleicht auch: Ratsamer dürfte aber eine ordentliche Hausratversicherung sein, die auch für einen Einbruch ins Hotelzimmer einspringt. Foto: cb

Münster - Einem schönen Strandtag folgt der Schreck: Die Tür zum Ferienhaus ist aufgebrochen. Laptop, Bargeld und Schmuck sind weg. Wer eine Hausratversicherung hat, ist für diesen Fall in der Regel versichert. Denn in dieser Police sind auch Sachen geschützt, die außerhalb der Wohnung verschwinden, informiert die Stiftung Warentest.

Außenversicherung heißt dieser Schutz. Wenn im verschlossenen Hotelzimmer oder abgeschlossenen Umkleideraum einer Sporthalle eingebrochen wird, sind Sachen wie elektronische Geräte, Hobby- und Sportgeräte, aber auch Kleidung versichert. Die Versicherungsgesellschaften begrenzen die Leistung der Außenversicherung jedoch der Höhe nach, zum Beispiel auf 10 000 Euro.

Der Schutz gilt meist weltweit, oft aber nur für eine Abwesenheit von 90 Tagen am Stück. Bei den Versicherern Interrisk und der Ammerländer im Tarif Classic sind es 180 Tage. Im Tarif „Exclusiv“ der Ammer­länder gilt der Schutz 360 Tage lang. Hausrat in der Schrebergartenlaube oder im eigenen Ferienhaus ist in den meisten Tarifen allerdings nicht mitversichert. Grund: Der Hausrat lagert dort nicht vorübergehend.

Auch für ein Ferienhaus als Zweitwohnsitz ist eine eigene Police sinnvoll. Beim Diebstahl aus einem Hotelzimmer oder Ferienwohnung gelten die gleichen Voraussetzungen wie beim Diebstahl aus der eigenen Wohnung.

Versichert ist der „Einbruchdiebstahl“, nicht aber der „einfache Diebstahl“. Dieser kleine Unterschied spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, ob der Versicherer den Schaden ersetzt. Ein Einbruch liegt vor, wenn der Täter eine Sicherungseinrichtung, zum Beispiel eine verschlossene Tür, aufgebrochen hat. Verwendet der Täter einen Nachschlüssel, um ein Hotelzimmer unbefugt zu öffnen, wird der Nachweis eines Einbruchs in der Regel schwierig, da oft keine Spuren am Tatort zurückbleiben. Hotelgäste sollten aus diesem Grund den in Hotels oft angebotenen Tresor für die Aufbewahrung wertvoller Sachen nutzen.

Neben der Hausrat- und Außenversicherung erhalten Kunden in guten Tarifen meist Zusatzleistungen, für die sie nicht extra zahlen müssen. Zum Beispiel sind sie (mit unterschiedlichen Entschädigungsgrenzen) bei Diebstahl von Gegenständen aus einem Krankenzimmer abgesichert, aber auch aus einem Auto, das auf der Straße abgestellt ist. Tipp: Die Stiftung Warentest bietet eine Computeranalyse, die für den einzelnen Kunden die günstige Angebote ermittelt. Die Auswertung kostet zwölf Euro.

www.test.de/analyse-hausrat

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