Trauermarsch in Paris
Ein Signal, mehr nicht

Paris, 11. Januar 2015: Die zivilisierte Welt setzt ein beeindruckendes, ein machtvolles Zeichen der Trauer und Abscheu. Es wäre fatal, die Täter von Paris länger beschwichtigend als eine kriminelle mörderische Gangsterbande abzutun.

Montag, 12.01.2015, 01:01 Uhr

Trauermarsch in Paris
Weit über eine Million Menschen haben sich am Sonntag in Paris versammelt, um ein Zeichen gegen Terrorismus zu setzen und um die Todesopfer in Frankreich zu trauern. Foto: Fredrik von Erichsen, dpa

Ein Zeichen gegen den islamistisch motivierten barbarischen Terror, gegen das furchtbare Massaker von Paris , gegen die entsetzliche Blutspur, die dieser Terror auf der Landkarte westlicher Demokratien inzwischen hinterlassen hat. Aber werden sich die islamistischen „Gotteskrieger“ und ihr geistiges Umfeld von diesem Pariser Signal beeindrucken lassen? Nein.

Beeindruckender Trauermarsch in Paris

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  • Foto: Fredrik von Erichsen
  • Foto: Julien Warnand
  • Foto: Yoan Valat
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  • Foto: Philippe Wojazer
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  • Foto: Etienne Laurent
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Auch deshalb wäre es geradezu fatal, die Täter von Paris länger beschwichtigend als eine kriminelle mörderische Gangsterbande abzutun. Ob die Anschläge vom 11. September in New York oder jetzt das Massaker von Paris: Es gibt eine religiös-ideologische Herleitung, ja die Rechtfertigung dieser barbarischen Akte – dieses gewaltsamen Dschihads.

Staatliche Sicherheitsapparate, die unsere Freiheit schützen sollen, scheinen überfordert, die in einer Art Parallelgesellschaft lebenden und fanatisch radikalisierten Islamisten zu kontrollieren, ihnen rechtzeitig das Handwerk zu legen. Handeln muss deshalb die islamische Glaubensgemeinschaft: Indem sie sich von den Extremisten und deren Sympathisanten lossagt und ihnen durch Ächtung jedweder Form von Gewalt den geistigen Nährboden entzieht.

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