Mi., 19.10.2016

Wieder Sonntagsverkauf gekippt Unbefriedigende Situation

Wieder Sonntagsverkauf gekippt : Unbefriedigende Situation

Foto: Matthias Ahlke

Nach dem aus Gewerkschaftssicht erfolgreichen Verdi-Feldzug gegen verkaufsoffene Sonntage in Münster wird klar: Es ist allerhöchste Zeit für den Gesetzgeber, die Regeln für den Sonntagsverkauf zu präzisieren; vor allem sie so klar zu fassen, dass es nicht auf Zahlenspielereien und Zufälligkeiten ankommt. Ein Kommentar.

Von Dirk Anger

Denn es macht wenig Sinn, die im Vergleich zu einigen anderen Staaten ohnehin enge Begrenzung auf vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr noch von der Klagefreudigkeit etwa einer Gewerkschaft torpedieren zu lassen.

Man mag zu verkaufsoffenen Sonntagen stehen, wie man will: Aber sie in einer Stadt fast flächendeckend juristisch anzugreifen und ein paar Kilometer weiter zuzuschauen, schafft ungleiche, um nicht zu sagen unfaire Verhältnisse.

Dass eine Debatte um Sonntagsverkäufe im nahenden Landtagswahlkampf mit der gebotenen Sachlichkeit geführt wird, scheint leider unwahrscheinlich. Eine unbefriedigende Situation allemal – ebenso wie ein Bürgerentscheid, den Gerichte faktisch entschieden haben. 

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