Di., 12.09.2017

Kommentar: Kultur- und Bildungsforum Neue Chancen

Kommentar: Kultur- und Bildungsforum: Neue Chancen

Der zentrale Platz dient bislang zum Parken. Foto: Matthias Ahlke

Keine Frage: Der gut achterliche Abgesang auf ein Kultur- und Bildungsforum auf dem Hörsterparkplatz muss die Ideengeber schmerzen. Seit Jahren haben sie Energie auf dieses Projekt verwendet und bei nicht wenigen Musikfreunden durchaus mit dem Vorschlag einer Konzerthalle in zentraler Lage und Nähe zum Theater punkten können.

Von Dirk Anger

Dass die Pläne angesichts des zur Verfügung stehenden Platzes für die Bausteine Kultur, Bildung und Wohnen überfrachtet erscheinen, ist aber keine neue Erkenntnis. In politischen Kreisen war das schon seit Langem ein Thema. Nun legen die Gutachter damit und mit weiteren Kritikpunkten nach.

Der CDU kommt das nicht ungelegen, stand man dem Anliegen des früheren Kreisvorsitzenden Höyng in Kombination mit Projektentwickler Deckwitz, dessen Familie am Hörsterparkplatz ein Bürogebäude besitzt, doch skeptisch gegenüber. Und Oberbürgermeister Lewe verfolgte von Anfang an ein anderes Ziel. Dafür könnte sich jetzt eine Chance bieten: nämlich mithilfe der Universität eine Konzerthalle an der Hittorfstraße zu bekommen. Zugleich könnte die letzte große Freifläche im Zentrum besser genutzt werden als für einen reinen Parkplatz.

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