Fischsterben im Aasee
Klimawandel wird spürbar

Experten sind angesichts der über 20 Tonnen Fischkadaver überrascht, wie artenreich der doch ziemlich flache und schlammige Aasee war. Renaturierungsmaßnahmen vergangener Jahre hatten die Wasserqualität verbessert, die Natur war zumindest ein Stück weit wieder ins Gleichgewicht gekommen. Die extreme Sommerhitze und die monatelange Trockenheit als Folgen des längst begonnenen Klimawandels haben letztlich den künstlichen See kippen lassen. Vermeidbar war das zumindest in der aktuellen Situation nicht mehr.

Sonntag, 12.08.2018, 18:58 Uhr

Fischsterben im Aasee: Klimawandel wird spürbar
Massenhaft Fische sind im Aasee aufgrund mangelnden Sauerstoffs erstickt. Foto: Matthias Ahlke

Ob überhaupt Fische überlebt haben, wird man erst im Herbst sagen können. Nach dem sogenannten Jahrhundertregen und dem Orkan „Kyrill“ trifft wieder ein Umweltereignis Münster, das lange nicht für möglich gehalten wurde. Und es war sicher nicht das letzte.

Die Städte werden sich also neu aufstellen müssen, um bei Extremwetterlagen besser gewappnet zu sein. Das alles wird nichts bringen, wenn wir den Klimawandel als unvermeidbares Schicksal betrachten und den energetischen Raubbau an unserer Erde ungehemmt fortsetzen. Jeder kann etwas gegen den Klimawandel tun, wenn er es denn will. Das ist nicht nur Behördenpflicht, sondern Bürgerpflicht.

Massives Fischsterben im Aasee

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Stadt schaltet die ersten Pumpen ab
 Große Pumpanlagen führen dem Aasee Wasser zu. So soll der Sauerstoffgehalt im Wasser erhöht werden. Zu niedriger Sauerstoffgehalt hatte in der vergangenen Woche dazu geführt. dass 20 Tonnen Fisch verendet sind.
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