Mo., 04.03.2013
Aufeinandertreffen von rivalisierenden Fangruppen Randale vor Oberliga-Spiel in Ahlen - Erkenschwick-Fan wurde festgenommen
(Archivbild)
Auf dem Feld ging es zwischen Rot-Weiß Ahlen und Erkenschwick hitzig zur Sache. Doch auch schon vor der Oberliga-Partie war die Stimmung aufgeheizt. Dem Vernehmen nach sollen die Gästefans Polizisten mit Flaschen beworfen und in einer Raststätte randaliert haben.
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In Erwartung möglicher Ausschreitungen zwischen den rivalisierenden Fangruppen hatte die örtliche Polizei Unterstützung der Landeseinsatzbereitschaft bekommen. Etwa 30 Mitglieder einer Ultra-Fangruppierung aus Erkenschwick reisten nach Angaben der Polizei mit einem Bus an. Schon bei der Anreise sollen Anhänger der Spielvereinigung Erkenschwick nach Auskunft von RW Ahlens Fanbetreuer Peter Otte bei einem Halt an der Raststätte in Hamm-Bockum-Werne randaliert haben.
Beim Eintreffen am Wersestadion in Ahlen wurden sie von etwa 20 Ahlener Ultras bereits erwartet. Es kam zu gegenseitigen lautstarken Provokationen. Ein 17-Jähriger Erkenschwicker Fan warf laut Polizeibericht eine Bierflasche in Richtung der Ahlener. Er wurde von den Ordnungshütern identifiziert und festgenommen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den Jugendlichen eingeleitet.
Die Ordnungshüter waren mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Rot-Weiß hatte obendrein einen Sicherheitsdienst bestellt. Während des Spiels blieb es weitgehend ruhig, berichtet die Polizei.
Hintergrund der Rivalität der beiden Ultra-Gruppierungen ist offenbar ein Vorfall aus dem Hinspiel der laufenden Saison. Damals sollen Ahlener Ultras versucht haben, in den Block der Erkenschwicker einzudringen. Dies konnte durch Polizeikräfte und Sicherheitspersonal verhindert worden.
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