Nachwuchssichtung des HLZ Ahlen-Hamm
Mi., 01.02.2012
Auf der Suche nach den Besten
David Thiel (im Hintergrund) lauscht den Anweisungen von Trainer Thomas Steinhoff.
Ahlen -
Runde zwei in der Nachwuchssichtung des HLZ Ahlen-Hamm: Nachdem die besten Talente der Handball-C-Jugend ausgewählt sind und künftig zwei starke Mannschaften bilden werden, waren und sind in dieser Woche die B-Jugendlichen an der Reihe.
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Runde zwei in der Nachwuchssichtung des HLZ Ahlen-Hamm: Nachdem die besten Talente der Handball-C-Jugend ausgewählt sind und künftig zwei starke Mannschaften bilden werden, waren und sind am Dienstag und Donnerstag die B-Jugendlichen an der Reihe. Insgesamt 45 Bewerbungen – auch aus dem überregionalen Bereich – lagen dem HLZ vor, rund 20 Kandidaten wurden davon zum Training nach Ahlen eingeladen.
Elf von ihnen waren am Dienstag in der Ebert-Halle. Ergänzt wurde das Training mit sieben Stammkräften der bisherigen HLZ-Mannschaft. „Um einen Vergleich zu haben“, erklärte Michael Pokorny. Ganz unbekannt sind den Trainern die Spieler nicht. Die habe man sich schon bewusst ausgewählt, so Pokorny. Eventuell darf sich der eine oder andere heute Abend nochmals vorstellen. Übrig sollen die Besten bleiben, um auch künftig zwei starke Mannschaften bilden zu können. Denn die Ziele sind ehrgeizig und verlockend zugleich: Die A-Jugend wird künftig in der Bundesliga spielen, zudem will die ASG noch mehr vom eigenen Nachwuchs zehren. „Die Schnittmenge zu den Seniorenteams soll noch intensiver werden“, erklärte Michael Pokorny. Die Nachwuchskräfte sollen noch früher in die Seniorenmannschaften integriert werden.
Damit will die ASG auch den Grundstein zu einer Art Neuanfang legen. „Die Resultate oben sind nicht zufriedenstellend“, spielt André Michalczik auf die derzeitige Situation des Ahlener Drittligisten an. Was der Nachwuchs kann, davon konnten sich die ASG- und HLZ-Verantwortlichen am Dienstag überzeugen. In kleinen Spielchen in verschiedenen Zusammensetzungen wurde vor allem Wert auf die Spiel- und Teamfähigkeit der Bewerber gelegt. Wie viele letztlich einen Platz im HLZ-Kader bekommen, ist von der Qualität abhängig. Auf eine Zahl an neuen Kräften wollte sich das HLZ-Team nicht festlegen. Wichtig sei, dass die Talente das hohe Niveau, das die HLZ-Mannschaften inzwischen erreicht haben, auch künftig halten oder im Idealfall noch steigern können.
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