Trennung eine Frage der Zeit

Fr., 03.02.2012

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Risse unverkennbar

Ahlen - 

Gelungene Werbung für die gemeinsame Sache sieht anders aus. Gut gemeint muss eben noch lange nicht gut gemacht heißen. Und diese Formel hat leider erschreckend viel Gültigkeit in Bezug auf das Gesamtkonstrukt Ahlen-Hamm.


Wie schon bei den Profis haben es die Verantwortlichen auch im Jugendbereich nicht geschafft, die durch die Historie beider Vereine bedingten entstandenen Gräben zu schließen und gegenseitige Animositäten zu beenden. Grundsätzlich meinen es ASG und ASV gut. Ihre Absichten sind zweifelsohne ehrenhaft und ihre Botschaft, gemeinsam weiter an einem Strang ziehen zu wollen, ist mit Sicherheit ebenso wahrhaftig. Aber der Unterschied liegt eben zwischen Theorie und Praxis. Zu weit scheinen ASG und ASV in ihren Vorstellungen über leistungsorientierte Jugendförderung auseinander zu liegen. Die Wahrnehmung des Status quo kann unterschiedlicher nicht ausfallen. Die Risse sind unverkennbar. Die endgültige Trennung ist nur noch eine Frage der Zeit. Dafür spricht auch, dass gestern beim ASV niemand überhaupt darüber informiert wurde, dass eine Pressekonferenz zum Thema stattfindet. Cedric Gebhardt

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