Osnabrück am Dienstag gegen RW Erfurt

Mo., 06.02.2012

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Auf geht´s VfL!

Osnabrück am Dienstag gegen RW Erfurt : Auf geht´s VfL!

Am 18. Mai 2008 trug Rouwen Hennings letztmals das VfL-Trikot, damals beim 3:0-Sieg über die Offenbacher Kickers, der den Klassenerhalt in Liga zwei bedeutete. Am Dienstag ist der Offensivmann erstmals wieder für die Lila-Weißen im Einsatz. Foto: Alfred Stegemann

Osnabrück - 

Bundesweit ist der VfL Osnabrück der einzige Profi-Club, der in diesem Jahr noch kein Punktspiel absolvierte. Dreimal sind Begegnungen mit Osnabrücker Beteiligung abgesagt worden. Am Dienstagabend soll es endlich soweit sein. Ab 19 Uhr stellt sich RW Erfurt in der osnatel-Arena vor.


Vorhang auf für das Unternehmen Angriff auf die Aufstiegsplätze. Endlich. Alle drei in diesem Jahr angesetzten Spiele mit Beteiligung des VfL Osnabrück wurden abgesagt. Damit sind die Lila-Weißen bundesweit der einzige Profi-Club ohne Pflichtspiel in 2012. Am Dienstagabend soll es endlich losgehen. Das am Samstag ausgefallene Spiel gegen RW Erfurt wird um 19 Uhr in er osnatel-Arena angepfiffen.

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Am Sonntagnachmittag waren die letzten Zweifel ausgeräumt. „Die Rasenheizung hat sich durchgesetzt, der Platz ist bespielbar“, sagte ein erleichterter Lothar Gans. Die Bedingungen seien mehr als akzeptabel. Aufgrund der Spielausfälle wird sich der VfL trotz der Eiseskälte auf einen heißen Fe­bruar einstellen müssen. Innerhalb der kommenden 22 Tage warten gleich sechs Begegnungen auf die Schützlinge von Trainer Claus-Dieter Wollitz. Deshalb nach Ausreden zu suchen, ist aber nicht sein Ding. Er sagt: „Natürlich ist die Belastung riesengroß. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie beweisen können, dass sie echte Profis sind. Mit der richtigen Regeneration sollte jeder in der Lage sein, das zu schaffen.“

Personell hat sich beim VfL nichts getan. Massimilian Porcello, Marco Neppe, Michael Gardawski, Martin Hudec und Gerrit Wegkamp fallen sicher aus. Dafür darf sich Kevin Kampl (Abzess) Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Er wird zumindest auf der Bank sitzen. Für Gardawski dürften entweder Christian Pauli oder Daniel Latkowski die Außenbahn besetzen. Derzeit scheint mehr für Latkowski zu sprechen. Oder Wollitz gibt Jan Tauer auf der linken Verteidigerposition eine erneute Chance. Dann würde Stefan Salger offensiver auftrumpfen.

Während der VfL zuletzt tatenlos zusehen musste, konnte die Konkurrenz eifrig punkten. Auf Tabellenplatz zwölf abgerutscht, beträgt der Rückstand auf den direkt zum Aufstieg berechtigten zweiten Tabellenplatz bereits elf Zähler. Den nimmt derzeit VfR Aalen ein, der zwei Spiele mehr auf dem Buckel hat als Osnabrück. Bei einem Sieg heute würden die Lila-Weißen lediglich einen Platz in der Tabelle gutmachen, könnten am Samstag mit einem erfolgreichen Auftritt in Burghausen dann aber einen richtig großen Sprung nach vorne tun.

Allerdings hat zuletzt auch RW Erfurt „Blut geleckt“. Durch die jüngsten Erfolge schielen die Rot-Weißen selbst zumindest auf Rang drei. Trainer Stefan Emmerling spricht zwar von einer „brutal schweren Aufgabe in Osnabrück“, chancenlos, sieht er seine Truppe, die er sogar offensiv ausrichten will, aber beileibe nicht. Bis auf den Rot-gesperrten Drexler kann er auf seinen kompletten Kader bauen. Und der hat seine Stärken vor allem in der Defensive. Da wird also auf das neue VfL-Angriffs-Duo Rouwen Hennings und Elias Kachungs gleich echte Schwerstarbeit zukommen.

VfL Osnabrück: Riemann - Riedel, Ficher, Mauersberger, Salger - Costa, Hansen, Latkowski, Glockner - Kachunga, Hennings.


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