Spielerwechsel: „Artmänner“ verlassen Vorwärts

Mo., 06.02.2012

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„Immer mit offenen Karten gespielt“

Spielerwechsel: „Artmänner“ verlassen Vorwärts : „Immer mit offenen Karten gespielt“

Vorwärts-Co-Trainer Meik Schröder nimmt den Wechsel der „Artmänner“ sportlich. Foto: Oelerich

Wettringen - 

Nun ist es amtlich: Hendrik und Thomas Artmann verlassen zum Saisonende den FC Vorwärts Wettringen. Co-Trainer Meik Schröder nimmt Stellung.


Nun ist es amtlich: Hendrik und Thomas Artmann verlassen zum Saisonende den FC Vorwärts Wettringen und wechseln von der Bezirksliga eine Etage aufwärts in die Landesliga zum SV Burgsteinfurt. Eine Entscheidung, die seit ihrem Bekanntwerden am Sonntag für reichlich Gesprächsstoff sorgt. Mike Oelerich, Sportmitarbeiter beim Tageblatt für den Kreis Steinfurt, sprach mit Wettringens Co-Trainer Meik Schröder über den Artmann-Wechsel und die sportliche Zukunft von Vorwärts Wettringen.

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Wie sind das Trainergespann und die Mannschaft über den Wechsel von Hendrik und Thomas Artmann informiert worden?

Meik Schröder: Hendrik hat uns am vergangenen Freitagabend die Entscheidung mitgeteilt. Wir hatten uns vorher bereits mehrmals zusammengesetzt. Die beiden haben von Anfang an mit offenen Karten gespielt und erklärt, dass es mehrere Angebote von anderen Vereinen gebe. Letztendlich müssen wir die Entscheidung akzeptieren, auch wenn wir natürlich enttäuscht sind, dass die Jungs nicht bei uns bleiben. Damit hatten wir als Trainerteam und auch die Mannschaft letztlich – ehrlich gesagt – nicht mehr gerechnet.

Mit welchen Argumenten hat der Verein versucht, die Brüder in Wettringen zu halten?

Schröder: Wir als Trainerteam haben den beiden natürlich unsere Vorstellungen und Ziele in den kommenden Jahren aufgezeigt. Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Wettringen sportlich noch höher hinaus wollen. Dabei sollten Hendrik und Thomas eine wichtige Rolle spielen.

Was denken Sie, hat letztendlich den Ausschlag zur Wechsel-Entscheidung gegeben?

Schröder: Der SV Burgsteinfurt bietet sowohl sportlich als auch finanziell die nötigen Anreize. Es geht den beiden vor allem darum, sich sportlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen. Das müssen wir akzeptieren.

Wie schwer trifft der Wechsel die Wettringer Mannschaft?

Schröder: Hendrik und Thomas sind natürlich wichtig für unser Spiel und können auf dem Platz den Unterschied ausmachen. In der neuen Saison müssen wir den Weggang kompensieren. Mit Julian Krause vom FC Eintracht Rheine 2 haben wir aber bereits im Vorfeld einen Mann verpflichtet, der Hendriks Position übernehmen könnte. Wir wollen auf jeden Fall weiterhin unsere Leistung zeigen und in der Bezirksliga oben mitspielen.

Glauben Sie, dass sich die Artmann-Brüder in Burgsteinfurt durchsetzen werden?

Schröder: Wenn beide fit bleiben und weiterhin hart arbeiten, werden sie dem SVB sicherlich sehr viel Freude bereiten. Das Potenzial dazu haben beide.

Wie wird die Mannschaft bis zum Saisonende mit der Situation umgehen?

Schröder: Großartig ändern wird sich nichts. Hendrik und Thomas sind seit der B-Jugend bei Vorwärts Wettringen und in der Mannschaft respektiert. Für die Rückrunde stehen uns die beiden weiterhin zur Verfügung. Unsere Wege gehen am Saisonende sicherlich nicht im Streit auseinander. Die Mannschaft und auch das Trainerteam wünscht den beiden auch für die kommenden sportlichen Herausforderungen viel Glück und Erfolg.


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