Ehrgeiz kontra Respekt
Mi., 18.01.2012
Bei den „Stadtmeisterschaften“ der Altherren kann Preußen Lengerich den „Pott“ endgültig gewinnen
Hoppla, da hat’s einer mit der Fairness nicht so genau genommen. Doch ansonsten baut 09-Altherren-Obmann Werner Nusßbaum darauf, dass die Veranstaltung ohne große Reibereien über die Bühne geht.
Greven -
Gerade haben die Zuschauer den herzerfrischenden Fußball beim E-Jugend-Hallenmasters gesehen, da können sie sich auf ein neues Event freuen, denn die Altherren tragen ihre Hallenstadtmeisterschaft aus. Gastgeber Greven 09 lädt DJK Blau Weiß, SC Reckenfeld, SC Falke Saerbeck, VfL Ladbergen und den SC Preußen Lengerich zu diesem Event“, das am 28. Januar ab 13.30 Uhr in der Rönnehalle stattfinden werden, ein. Der SC BG Gimbte hat dem Veranstalter einen Korb gegeben. Eine Retourkutsche gegen den Verein 09, der im Sommer nicht mit ihrer ersten Mannschaft an den Stadtmeisterschaften an der Schlage teilgenommen hat? Solchen Gerüchten tritt Obmann Andreas Moll energisch entgegen. „Wir bedauern, dass wir nicht teilnehmen können, aber wir haben schlichtweg nicht genug Leute, die in der Halle spielen wollen.“
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Der VfL Ladbergen und Preußen Lengerich bereichern also die Vereine aus der Stadt Greven ebenso wie der SC Falke Saerbeck. Und die Gäste aus Lengerich durften in den beiden vergangenen Jahren auch nach dem Turnier ausgiebig feiern, konnten sie doch den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Die Preußen können also in diesem Jahr endgültig den „Pott“ in ihre Vitrine stellen, wenn sie ihn ein drittes Mal gewinnen sollten.
Sportlicher Ehrgeiz ist gefragt. Und wer die Altherren kennt, der weiß, dass sie zur Sache gehen, wenn es gegen die „Jungs von früher“ geht. Doch bei allem Ehrgeiz ist auch der Respekt vor der Gesundheit des Gegners gefragt. „Es wäre natürlich schön, wenn wir vom SC Greven 09 mal wieder gewinnen würden, doch wichtiger ist, dass wir wie in den Jahren zuvor den den Kontakt und die Freundschaft zu den Vereinen pflegen“, sagt Abteilungsleiter Werner Nußbaum, der für dieses Turnier verantwortlich zeichnet.
Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass die Mannschaften nach dem Turnier noch einige Zeit zusammensitzen und über das Turnier und andere sportliche Gegebenheiten reden. Und gewiss wird der ein oder andere noch abschweifen in frühere Zeiten, von Erfolgen erzählen und so manche Anekdote zum x-ten Mal auf den Tisch bringen. Auch das macht ein Altherrenturnier aus.
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