Im Hurrican nicht wegwehen

Do., 12.01.2012

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Grevener Handballdamen wollen in Wolfsburg Wiedergutmachung betreiben

Im Hurrican nicht wegwehen : Grevener Handballdamen wollen in Wolfsburg Wiedergutmachung betreiben

Hoppla: Ausgerutscht sind die Handballerinnen – hier Sarah Everding – im Pokal. In Wolfsburg wollen sie wieder aufstehen und Wiedergutmachung betreiben. Foto: mle

Greven - 

Süßer die Glocken nie klingen . . . Zu schön wäre es gewesen, nach Weihnachten im Pokal eine Runde weiterzukommen. Doch für die Handballdamen des SC Greven 09 läuteten eher die Alarmglocken angesichts der desaströsen Leistung beim Drittligisten Oschatz. „Sie wissen, dass sie Mist gebaut haben, und ich hoffe, dass sie sich in Wolfsburg zusammenreißen“, baut 09-Trainerin Franziska Heinz auf Wiedergutmachung.


Wolfsburg – war da nicht was? Ach ja, da steht noch die herbe 27:37-Niederlage aus dem vergangenen Jahr in den Köpfen der Spielerinnen eingebrannt. Zwei Negativgedanken vor dem Match beim Tabellenvorletzten. Wie wird die Mannschaft damit umgehen?

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„Wolfsburg ist wie eine Wundertüte“, sagt Franziska Heinz, die weiß, dass sich nach der Trainerentlassung und der Einstellung von Christoph Geis etwas bewegt hat in der Autostadt.

„Wir bereiten uns ganz normal vor“, sagt sie und will keine Veränderungen, die die Mannschaft womöglich noch mehr verunsichern würden. Ihr Team sei besser drauf als noch in Oschatz, glaubt sie, im Training positive Erkenntnisse gewonnen zu haben. „Wir konzentrieren uns voll auf Wolfsburg, haben das Pokalspiel abgehakt“, sagt sie.

Die Fahrt zu den „Hurricanes“, wie sich die Gastgeberinnen nennen, wird Juliane Frank aus beruflichen Gründen nicht mit antreten können. Dafür wird Anika Ziercke die Reise auf sich nehmen, um die Mannschaft zu unterstützen.

Von den Langzeitverletzten machte zuletzt Maike Esterhaus am meisten Fortschritte. Ein halbes Jahr ist jetzt nach ihrem Kreuzbandriss vergangen, da dürfte es nicht mehr lange dauern, bis sie ihre ersten Einsätze verbuchen wird. „Für das Spiel gegen Wolfsburg ist es aber noch zu früh“, wiegelt die 09-Trainerin ab. Manja Görl laboriert immer noch an ihrer Schulterverletzung und dürfte noch einige Wochen hinter der Bank Platz nehmen müssen. Jenny Volkmer scharrt zwar auch schon mit den Füßen, aber auch sie muss sich nach ihrem Kreuzbandriss noch gedulden. Und so wird das „Häuflein der elf Aufrechten“ versuchen, im Hurrican des Wolfsburger Angriffswirbels nicht verweht zu werden, sondern standhaft die eigenen Chancen zu nutzen.


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