Kopf-an-Kopf-Rennen
Do., 12.01.2012
Sowohl St. Georg Saerbeck als auch RuF Greven noch mit Siegchancen bei der Bauernolympiade
Die Saerbeckerinnen unter Melanie Ottmann zeigten mit neuer Musik, neuer Mannschaft und mit einer neuen Kür eine tolle Leisung, die mit Platz zwei anerkannt wurde.
Greven -
Zurzeit liefern sich die ersten vier Standartenmannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Wanderstandarte der Stadt Münster. Das Team des Reit- und Fahrvereins St. Georg Saerbeck liegt knapp hinter Westbevern auf Rang zwei, das Grevener Team liegt auf Platz vier in Lauerstellung. Beide Mannschaften müssen heute einen kühlen Kopf im Springen bewahren, wenn sie noch eine Chance haben wollen, die Wanderstandarte nach Hause zu bringen. Was den Saerbeckern bisher 14, Greven zwölf Mal gelang.
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Bereits am Donnerstagmorgen lag die Mannschaft um Melanie Ottmann in der Einzeldressur vorne und hatte am Abend eine gute Ausgangsposition in der Kür. Mit einer sehr guten künstlerischen Gestaltung konnte dieses Quartett sehr gut punkten, wobei der Schwerpunkt der Vorstellung auf der Mittellinie lag. Gerade mit den abwechslungsreichen und schwierigen Figuren von der Mitte aus konnte die Mannschaft offensichtlich die Richter überzeugen. Die Ausführung war nahezu fehlerfrei und der Gesamteindruck dadurch schon fast perfekt. Dennoch reichte es nicht ganz, um die in Führung gegangene Mannschaft aus Westbevern auf Platz zwei zu verweisen.
Nun kommt es heute darauf an, dass mindestens drei Reiter fehlerfrei im Springen bleiben. „Das kriegen wir schon hin“, sagt Melanie Ottmann. Doch selbst wenn das gelingen sollte, müsste Westbevern noch patzen.
Heute kommt es auch für die Grevener Mannschaft auf die Nerven an. Bereits in der Einzeldressur am Donnerstagmorgen holte sich die Mannschaft um Andrea Waltermann Rang fünf und war somit eine der Favoriten am Abend in der Kür.
Nun kommt es auf die Grevener Amazonen an, die sechs sehr gute Springpferde an den Start bringen werden, hochkonzentriert zu Werke zu gehen. Nach der Kür am Donnerstag zeigte sich die Trainerin Andrea Waltermann sehr zufrieden. „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft“, sagte sie, wollte aber auch nicht verhehlen, dass es schwierig wird, im abschließenden Springen am Samstag noch einmal ganz nach vorne zu kommen. „Wir werden mit sechs Pferden an den Start gehen, und ich hoffe, dass wir ein Ass mehr im Ärmel haben“, blickt Andrea Waltermann immer noch nach oben.
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