Der Zulauf ist ungebrochen
Mi., 08.02.2012
Fortuna Gronau hat nochmals aufgestockt und jetzt 30 Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet
Die A1-Junioren von Fortuna Gronau haben eine tadellose Hinrunde gespielt. Die Blau-Schwarzen träumen deshalb vom Aufstieg in die Kreisliga A.
Gronau -
Auf Anhieb hat sich die Jugendfußballabteilung des Fusionsvereins Fortuna Gronau gut in Szene gesetzt. So ziehen die Blau-Schwarzen eine außerordentlich positive Bilanz nach Abschluss ihrer ersten Hinrunde.
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Zunächst traten für den im Vorjahr aus Arminia Gronau und den Fußballern von Vorwärts Gronau hervorgegangenen neuen Verein 28 Jugendmannschaften (davon 5 Mädchenteams) im September an. Mittlerweile hat der Verein von der Laubstiege die Mannschaften Nummer 29 und 30 (G4 und C3) nachgemeldet.
Der Zulauf ist ungebrochen, damit festigt der Verein auch seine Position als drittgrößte Jugendfußballabteilung im Doppelkreis Ahaus/Coesfeld.
Besonders freuen sich die Fortunen über ihre A1-, C1- und D1-Junioren, die allesamt die Aufstiegsrunde zur Kreisliga A erreicht haben. Aber auch die Herbstmeisterschaften der U15- und U11-Juniorinnen sowie der D5-Junioren zeugen von guter Nachwuchsarbeit.
Fortunas Nachwuchs bestritt in der Hinserie 239 Meisterschaftsspiele. In der Statistik schlug das mit 133 Siegen, 21 Unentschieden und 85 Niederlagen zu Buche.
Großer Jubel herrschte bei den A1-Junioren. Verlustpunktfrei dominierten die Mannen um Marcel Ruhne und Christian Keimel ihre Staffel. Damit möglichst der Aufstieg in die Kreisliga A gelingt, haben die Verantwortlichen den DFB-Stützpunkttrainer Frank Bajorath zur Optimierung von Trainingsabläufen und -inhalten hinzu genommen. Zudem wurden die Trainingszeiten mit der Seniorenabteilung abgestimmt und angeglichen sowie Patenschaften mit aktiven Seniorenspielern geschlossen, um einen optimalen Übergang in den Erwachsenenbereich zu gestalten.
Sorgen bereiten noch die B1-Junioren. Das Team von Ingo Nagel steckt als Neuling in der Kreisliga A mitten im Abstiegskampf. Neben zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen handelte sich die Truppe auch einige Sperren ein. Der Coach hofft nun auf mehr Besonnenheit und eine deutliche Leistungssteigerung in der Rückrunde, um den Klassenerhalt auch zu verwirklichen.
Nach schwankenden Leistungen (5 Siege, 2 Remis, 1 Niederlage) feierten die C1-Junioren den Einzug in die Aufstiegsrunde. Hier hängen die Früchte für das Team von Trainer Theo Bätker wohl sehr hoch.
Nur einen Ausrutscher bei acht Siegen erlaubte sich die D1. Hier sind die Verantwortlichen voll des Lobes über ihr Team. Sie hoffen auf weiterhin starke Vorstellungen, um den durchaus möglichen Traum vom Aufstieg auch zu verwirklichen.
Die 19 weiteren Jungenmannschaften bis hinunter in den Bereich der G-Junioren haben teilweise, wie etwa die D5-Junioren, sehr erfolgreich gespielt. Deshalb gab es jetzt bei den jüngeren Fortuna-Jahrgängen nach Abschluss der Findungsrunden kaum Zurückstufungen in leistungsschwächere Staffeln.
Die beiden Jugendabteilungsleiter Renee Bajorath und Stephan Witte-Ameis sehen sich trotz dieses anfänglichen Erfolgs noch lange nicht am Ziel. „Wir haben erst eine Entwicklung angestoßen. Es wird sicher auch mal Rückschläge geben“, warnt Witte-Ameis vor zu großer Euphorie. Bajorath setzt deshalb besonders auf die Weiterbildung der Jugendtrainer und Betreuer. „Wir haben für dieses Jahr schon vier interne Trainerschulungen angesetzt. Damit kann hoffentlich in allen Bereichen das Niveau Schritt für Schritt erhöht werden,“ erklärt Bajorath.
Ihr vielschichtiges Ausbildungskonzept mit ausgewählten, namhaften Trainern wollen die Fortunen in Kürze vorstellen. Am 24./25. Februar ist die erste zweitägige Schulungseinheit geplant.
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