Handball-Bezirksliga 3: HSC Gronau empfängt TV Vreden
Fr., 03.02.2012
Daumen hoch für die Huskys gegen den TV Vreden?
Da nützen auch keine Handzeichen: Torwart Tim Schreens gebrochener Daumen wurde mittlerweile operiert. Der Keeper fällt nun lange aus.
Gronau -
Drei Niederlagen sind genug. Schließlich hat es solch eine Negativserie für den HSC noch nie zuvor in der Bezirksliga gegeben. Auf Pleite Nummer vier in Serie können die Huskys also gut und gerne verzichten.
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Dass sich Tim Schreen den Daumen gebrochen hat, ist mittlerweile bestätigt. Der Torwart der Handballer des HSC Gronau wurde auch bereits erfolgreich operiert. Und so endete der „schwarze Januar“ für die Huskys mit drei Niederlagen in der Bezirksliga und einem verletzten Keeper, der nun lange ausfallen wird. Grund genug also für die Mannschaft von Trainer Atila Petö, den Blick wieder nach vorne zu richten. Leichter werden die Aufgaben allerdings auch im Februar nicht. Doch vielleicht klappt es ja vor ungewohnter Kulisse: Denn das Heimspiel gegen den TV Vreden tragen die HSC-Handballer morgen ab 18 Uhr in der Sporthalle an der Gasstraße in Epe aus. Die Gronauer verloren das Hinspiel beim TVV mit 24:27 und brennen deswegen natürlich auf eine Revanche.
Jedoch sieht es personell weniger gut aus für den HSC, bei dem nun auch noch Robinson Kröger bis Ende Februar nicht zur Verfügung stehen wird. Im Training unter der Woche meldeten sich zudem noch Adam Fischer, Stefan Hegenberg und Leo Ludewig krankheitsbedingt ab. Wer neben Markus Reimers den Platz für Tim Schreen auf der Torhüter-Position einnehmen wird, steht ebenfalls noch nicht fest: Die Alternativen heißen Steffen Möhring und Frithjof Albers.
Trotz dreier Niederlagen in Serie ist die Stimmung im Lager der Huskys nicht negativ beeinträchtigt worden. „Auch wenn das für uns eine völlig neue und ungewohnte Situation ist“, betont Teamsprecher Markus Reimers. Das hat es in der Tat in der Bezirksliga noch nie gegeben für den HSC Gronau, der gegen Vreden gefordert ist. Die Mannschaft von Frank Steinkamp startete nach Punkten gemessen ebenfalls schwach ins neue Jahr, holte nur zwei Unentschieden und ist somit auch seit drei Partien ohne Sieg. Allerdings ließen die Vredener am vergangenen Wochenende laut aufhorchen, als ihnen gegen den Spitzenreiter SG Sendenhorst ein 25:25 gelang. Das ist insofern bemerkenswert, als dass es den ersten Punktverlust für den Klassenprimus bedeutete. Es wird also morgen alles andere als ein Zuckerschlecken gegen den direkten Tabellennachbarn aus Vreden für die HSC-Handballer. Geht der Daumen also wieder hoch nach 60 Minuten?
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