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SWH-Handball

Mi., 22.02.2012

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Pag packt´s nicht mehr: Coach hört auf

SWH-Handball : Pag packt´s nicht mehr: Coach hört auf

Jörg Pag hat die Arbeitsstelle gewechselt. Dadurch wird der zeitliche Aufwand, die Bezirksliga-Handballer von SW Havixbeck zu trainieren, zu groß. Foto: Johannes Oetz

Havixbeck - 

Die Entscheidung fiel Jörg Pag nicht leicht. „Letztlich ist der Zeitaufwand einfach viel zu groß“, erklärte der Trainer des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck den entscheidenden Grund, seinen am 30. Juni 2012 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

Von Marco Steinbrenner

Hintergrund: Als der Coach bei den Schwarz-Weißen als Nachfolger von Bodo Dreger zusagte, befand sich seine Arbeitsstelle noch bei der Stadt Münster. „Wir hatten ausgemacht, die Übungszeiten so zu legen, dass direkt nach meinem Job mit dem Training begonnen werden konnte.“

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Doch dann wechselte der 42-Jährige den Arbeitgeber. Seit einigen Monaten arbeitet er als Sozialpädagoge an einer Schule in Rheda-Wiedenbrück. Der Weg von seinem Wohnort Melle nach Havixbeck ist 90 Kilometer lang. „Ein Trainingsabend nimmt deshalb auch vier Stunden in Anspruch. Das zweimal pro Woche. Hinzu kommen die Spiele mit für mich teilweise Weltreisen nach Ahaus oder Vreden.“

Der SWH-Übungsleiter verschweigt keinesfalls, „sehr lange überlegt zu haben, ob ich über die Saison hinaus weiter in Havixbeck arbeiten möchte“. Finanzielle Gründe spielten überhaupt keine Rolle. „Der Verein hätte auch noch 300 Euro pro Monat drauflegen können. An meiner Meinung hätte dies nichts geändert.“ Einen neuen Verein hat Jörg Pag noch nicht. Allerdings liegen ihm schon einige Angebote vor.

Für Thomas Jürgens, stellvertretender Abteilungsleiter bei den Schwarz-Weißen, kam die Nachricht nicht überraschend. „Wir haben die Entscheidung gefasst aufgenommen, denn damit musste schon gerechnet werden.“

Die Suche nach einem Nachfolger sei bereits „sehr weit fortgeschritten“. In den nächsten Tagen wollen die SWH-Verantwortlichen „Vollzug“ melden. Das Gesicht der Mannschaft wird sich zur Saison 2012/13 nur geringfügig verändern. Kapitän Lars Fischer, den es aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf gezogen hat, wird seine Laufbahn beenden. Ein Fragezeichen befindet sich noch hinter Florian Schulte und Frederik Neuhaus (jeweils Studium).


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