Herren der HSG-Hohne&Lengerich gegen Spitzenreiter TSG Harsewinkel
Fr., 03.02.2012
Brüggemann: Leichtestes Spiel der Saison
Kilian Sensen und die HSG-Handballer stehen noch nicht mit dem Rücken zur Wand. Gegen Spitzenreiter TSG Harsewinkel haben sie morgen zumindest nichts zu verlieren.
Lengerich -
Eigentlich haben die Handballer der HSG Hohne/Lengerich nichts zu verlieren. Am Sonntag treffen sie daheim auf den souveränen Spitzenreiter TSG Harsewinkel. doch nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge sind sie in gefährliche Tabellenregionen abgerutscht.
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Auswärts geht gar nichts. Aber auch zuhause lief es zuletzt nicht rund. Nach fünf Niederlagen in Folge sind die Landesliga-Handballer der HSG Hohne/Lengerich auf den viertletzten Platz abgerutscht. Ein Punkt trennt sie nur noch von einem Abstiegsrang. Da wird es höchste Zeit, Zählbares einzufahren. Das würde die HSG am liebsten schon morgen tun. Doch ab 17 Uhr gastiert mit der TSG Harsewinkel die Mannschaft in der Dreifachhalle, die sich bisher noch keine Blöße gab.
Überhaupt erst einen Punkt gab der Spitzenreiter ab. Bei zehn Zählern Vorsprung vor dem Zweiten spricht alles für den Aufstieg in die Verbandsliga. Auf dem Weg dorthin will sich die TSG von den Lengericher Handballern zumindest nicht aufhalten lassen.
Auch für HSG-Trainer Jörn Brüggemann wäre ein Unentschieden schon ein großer Erfolg. Im Hinspiel musste sich seine Mannschaft klar mit 25:35 beugen. Und doch ist auch Harsewinkel verwundbar. Das hat SC Nordwalde vor zwei Wochen gezeigt. Dort kam der Spitzenreiter über ein glückliches 25:25 nicht hinaus. Jörn Brüggemann weiß zwar, dass bei seinem Team alles passen muss, wenn gegen den Tabellenführer etwas gelingen soll, kampflos wollen er und die Mannschaft sich aber nicht aus der Halle treiben lassen. „Die Jungs haben doch nichts zu verlieren, viel falsch machen können sie nicht“, sagt Brüggemann. „Eigentlich ist es das leichteste Spiel der Saison.“
Allerdings verlangt er von seinen Jungs im Angriff noch ein wenig mehr als zuletzt. Während die Abwehr sich gut verkaufte, ließ der Angriff zu wünschen übrig. „Gegen Harsewinkel können die Jungs ohne Druck auflaufen. Vielleicht gelingt ja ein respektables Ergebnis, das uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben gibt“, äußert der Coach.