Ladbergen verliert 31:35

So., 05.02.2012

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TSV geht in Mennighüffen baden

Ladbergen verliert 31:35 : TSV geht in Mennighüffen baden

Niels Helmers erzielte zwar zwei Tore, zum Sieg reichte es nicht. Foto: Alfred Stegemann

Ladbergen - 

Es war nicht der Tages des TSV Ladbergen. Mit 31:35 (15:16) mussten sich die Schützlinge von Trainer Tobias Mateina am Sonntagabend beim VfL Mennighhüffen geschlagen geben. Die Niederlage tut weh, da sie unnötig war.

Von Alfred Stegemann

Das hatten sich die Handballer des TSV Ladbergen ganz anders vorgestellt. Irgendwie schien sich am Sonntagabend beim VfL Mennighüffen alles gegen sie verschworen zu haben. Auch einige Schiedsrichter-Entscheidungen muteten merkwürdig an. So musste sich der TSV mit 31:35 (15:16) geschlagen geben. Allerdings lag es nicht allein an den Referees. Die Mannen von Trainer Tobias Mateina, der nach Abpfiff stocksauer war, müssen sich an die eigene Nase fassen, ließen sie doch zahlreiche Chancen ungenutzt, verwarfen zwei Siebenmeter und ließen den Hausherren zu viel Raum. Die sonst so sattelfeste Abwehr hatte nicht ihren besten Tag erwischt.

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Die erste Halbzeit war durchweg eng. Beim 3:1 und 13:12 lagen die Gäste sogar vorne. Beim Pausenpfiff (15:16) war noch alles offen.

Dann aber liefen die Ladbergen fortwährend einem Rückstand hinterher. Aufgrund zahlreicher Zeitstrafen – Patrick Schröer musste nach drei Mal zwei Minuten ganz vom Feld – fanden die Gäste nicht mehr zu ihrem Spiel. Zwar gelang es, einen Vier-Tore-Rückstand zum 29:29 auszugleichen und bis zum 30:30 dranzubleiben. Dann ging aber nichts mehr.

Der TSV verdaddelte leichtfertig einen Angriff, Mennighüffen ging wieder in Führung. Mit einer offenen Manndeckung wollte der TSV dem Spiel wieder eine Wende geben, lief aber vollends ins Verderben. Die Hausherren trafen weitere vier Mal und kamen so zu einem unter dem Strich zu hoch ausgefallenen Sieg.

Nie in den Griff bekamen die Ladberger Arne Kröger, Der wurfgewaltige Rückraumschütze erzielte zehn Treffer, acht davon machte er allein im zweiten Durchgang. „Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt“, fasste Tobias Mateine zusammen, „und haben nie unser wirkliches Leistungsvermögen abrufen können. Dennoch hätte es reichen müssen, in Mennighüffen zu bestehen. Doch es waren wieder zahlreiche Kleinigkeiten, die zusammenkamen. In den entscheidenden Phasen waren wir zudem zu hektisch.“

TSV-Tore: P. Schröer (4), Rathmann (1), Braithwaite (8), J. Schröer (2), Tuttmann (4/2), Schriewer (2), Helmers (2), Graß (4/3), Kotlewski (3)


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