Lengerich

Fr., 03.09.2010

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Auf geht´s HSG

In dieser Szene ist Gerrit Apelt seinem Sendener Widersacher im „final-four“ entwischt. Gelingt ihm das morgen auch?Foto: (Mareike Lindemann)
Von Alfred Stegemann

Lengerich - Es hat etwas von Feiertag, wenn der sportliche Wert auch nicht allzu hoch anzusiedeln ist. Dennoch wartet auf die Handball-Herren der HSG Hohne/Lengerich morgen die erste Pflichtaufgabe der neuen Saison. Ab 17 Uhr gastiert ASV Senden II ab 17 Uhr in der Dreifach-Sporthalle. Diese Partie ist gleichzeitig der erste offizielle Auftritt der neu gegründeten Handballsportgemeinschaft Hohne/Lengerich überhaupt.

Schon um 15 Uhr beginnt das offizielle Programm. Geladen sind Sponsoren, Gönner, Freunde und Mitglieder. Die neue HSG will sich präsentieren und zeigen, was in den vergangenen Monaten alles bewerkstelligt worden ist. Höhepunkt der Saisoneröffnung ist das Spiel der Herren, zu dem der Eintritt frei ist.

Einen dickeren Brocken hätten sich die Mannen von Trainer Jörn Brüggemann allerdings kaum aussuchen können. Seit zweieinhalb Jahren ist das Team um den auch hierzulande bestens bekannten Trainer Volker Hollenberg ungeschlagen. In der vergangenen Saison musste sich die HSG in der Liga zwei Mal gegen die Sendener geschlagen geben. Die schafften als unangefochtener Bezirksliga-Meister letztlich gemeinsam mit den Lengerichern den Aufstieg in die Landesliga und treffen am kommenden Wochenende zum Saisonauftakt auf den TSV Ladbergen.

Zuletzt standen sich HSG und ASV im final-four der letztjährigen Kreispokalrunde gegenüber. Auch da behielt die Verbandsliga-Reserve gegen Dennis-Suhre und Co klar mit 26:17 die Oberhand. Anschließend setzte sich die Hollenberg-Sieben im Endspiel auch gegen die HSG-Reserve mit 37:21 durch und holte sich den Kreispokal.

Für Jörn Brüggemann und seine Truppe ist morgen also gleich doppelte Revanche angesagt. Doch der Coach weiß um die Schwere der Aufgabe. „Chancenlos sind wir sicher nicht. Aber es muss schon alles passen“, ist sich der Trainer der Sportgemeinschaft sicher. Verzichten muss er auf Jan Blömker, Boris Klotz und Sascha Tepe. Hinter dem Einsatz von Tobias Volk steht ein Fragezeichen.


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