Lengerich

Mo., 17.08.2009

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Munz patzt - ISV siegt 1:0

Etwas unsanft wird hier der ISVer Patrick Ungruhe (links) vom Lotteraner Eduard Nickel gebremst. Am Ende hatte die ISv aber knapp die Nase vorn.Foto: (Henning Meyer-Veer)

Ibbenbüren/Lotte - Der Torwart machte den Unterschied: Während im Derby der Fußball-Bezirksliga zwischen der Ibbenbürener Spielvereinigung und der Reserve der Sportfreunde Lotte Sven Meckelholt, Torwart der Gastgeber...

Von Henning Meyer-Veer

Ibbenbüren/Lotte - Der Torwart machte den Unterschied: Während im Derby der Fußball-Bezirksliga zwischen der Ibbenbürener Spielvereinigung und der Reserve der Sportfreunde Lotte Sven Meckelholt, Torwart der Gastgeber, seinen Kasten mit einer guten Leistung blitzsauber hielt, leistete sich sein Gegenüber Florian Munz den ein oder anderen dicken Patzer. Ein solcher „Fehlgriff“ des 19-Jährigen Lotteraners sorgte schließlich für das entscheidende Tor. In der 14. Minute senkte sich ein Freistoß, von André Vennemann aus 40 Metern Entfernung getreten, ins Gehäuse des verdutzten Munz - es blieb der einzige Treffer in einem eher faden Derby.

Ralf Janning, Trainer der Gastgeber, war aber nach dem Spiel fair genug, von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft zu sprechen, was ihm allerdings die Freude über die ersten drei Punkte der noch jungen Saison nicht zu mindern vermochte.

Dennoch: die aktivere und gefährlichere Mannschaft war Lotte. Ein ums andere Mal musste ISV-Keeper Meckelholt retten, hinzu kam ein Pfostentreffer nach einem Kopfball von Stefan Leimbrink, Leihgabe aus der Regionballigamannschaft. Die ISV hatte neben dem Tor nur eine einzige weitere Großchance in der Begegnung: In der 65. Minute sprintete Daniel Lürwer in ein missglücktes Abspiel von Florian Munz, anstatt jedoch selbst direkt zu schießen, passte er das Leder zu Jannis Schneider, der es wiederum an den Pfosten setzte - Pech für die ISV, Glück für Munz in dieser Szene.

Dass der Aufsteiger aus Lotte aus seiner optischen Überlegenheit keinen Profit schlagen konnte, lag vornehmlich daran, dass die Offensivbemühungen der Mannschaft von Sergej Leonhard zu eindimensional waren. Stets wurde versucht, über Außen an die Grundlinie zu kommen, um mit hohen Flanken zum Erfolg zu kommen - vergeblich. Die ISV rettet den knappen Sieg letztendlich über die Zeit.


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