Lengerich
Mo., 25.01.2010
VCB ist für die Zukunft in Liga zwei gut aufgestellt
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Auf den ersten Blick scheint es ein ganz normaler Sieg zu sein. Der VCB Tecklenburger Land, in seiner bislang wohl erfolgreichsten Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga, hat Adler Kiel, ein Team, das in der Tabelle hinter den „Tebus“ positioniert ist, geschlagen. Mit 3;2 zwar knapp, aber angesichts der Tatsache, dass der VCB die Kieler in dieser Saison schon zwei Mal besiegt hat, nicht eben ungewöhnlich oder herausragend.
Wer jedoch einen zweiten Blick auf dieses Spiel riskiert, der könnte zu einer etwas anderen Beurteilung des Sachverhaltes kommen. Möglicherweise war es eben doch ein besonderes Spiel, denn der VCB hat - auch ohne seinen Lenker und Denker Stefan Feldkämper - einen Gegner nicht nur niedergekämpft, sondern phasenweise auch richtiggehend dominiert. Und er hat seine Nerven im richtigen Moment im Griff gehabt. Nicht viele Zuschauer dürften nach dem Verlust einer Drei-Punkte-Führung und dem folgenden Rückstand im Tiebreak noch an ein gutes Ende geglaubt haben. Und doch hat es der VCB geschafft.
Und er hat es in den entscheidenden Phasen eben auch mit dem Personal geschafft, das sonst nicht so oft ins Spiel kommt. So durfte sich gerade in der engen Schlussphase Dustin Witte als sicherer Aufschläger beweisen - er füllte seine Rolle ganz souverän aus. Und noch ein anderer Spieler des VCB dürfte diese Partie in guter Erinnerung behalten, Patrick Hofschröer. Hatte der Youngster im Auftaktsatz noch ein paar Probleme, so war er spätestens ab dem zweiten Durchgang voll im Spiel. Ihm ist es über weiter Strecken des Spiels gelungen, Stefan Feldkämper zu ersetzen - eine nicht zu unterschätzende Leistung.
Und die legt einen wichtigen Schluss nahe. Der VCB ist für die Zweitliga-Zukunft sehr gut aufgestellt. mee
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