TSV Ladbergen verliert auch beim TV Verl

So., 12.02.2012

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Und täglich grüßt das Murmeltier

TSV Ladbergen verliert auch beim TV Verl : Und täglich grüßt das Murmeltier

Patrick Tuttmann (Mitte), erzielte zwar vier Tore, hatte am Samstag gegen Ken Lützgendorf (Nr. 7), Daniel Niehüser (Nr. 91) und dem TV Verl mit seiner Mannschaft einen schweren Stand und verlor unglücklich mit 31:35. Foto: Alfred Stegemann

Ladbergen - 

Wieder waren es vermeidbare Fehler, die zur 31:35-Niederlage beim TV Verl führten. Insgesamt war der TSV Ladbergen auf Augenhöhe, brachte sich selbst aber – wieder einmal – um den Sieg.

Von Alfred Stegemann

Nein, in die amerikanische Kleinstadt Punxsutawney fühlt sich Tobias Mateina noch nicht versetzt. Und doch erscheint es ihm wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, was ihm seine Handballer des TSV Ladbergen Woche für Woche servieren. Sie sind mit dem Gegner auf Augenhöhe, haben den Sieg sogar im Blick, um sich dann in den entscheidenden Phasen entscheidende Fehler zu leisten. Nicht anders war es am Samstagabend beim TV Verl. „Wir hätten auch gewinnen können“, fasst Mateina die 60 Minuten zusammen. Doch immer, wenn es darauf ankam, zeigte der TSV Nerven, schenkte durch Unkonzentriertheiten den Ball her. Die Hausherren ließen sich nicht zweimal bitten und warfen einen 35:31-Sieg heraus, der zwar zu hoch ausfällt, aber sicherlich bei den Heidedörflern noch für so manchen Denkanstoß sorgen dürfte.

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Die schlechtere Mannschaft war Ladbergen am Samstagabend nicht. Aber eben nicht clever genug. Wenn er musste, war der TV Verl zur Stelle und spielte seine ganze Routine aus. Genau das hat den Jungs von Tobias Mateina gefehlt. Immer wenn der TSV drauf und dran war, in Führung zu gehen, was übrigens während der gesamten Spielzeit nicht einmal klappte, übertrieb er es mit Einzelaktionen und schloss Angriffe überhastet ab. Oder die Gäste zeigten Nerven, wie bei insgesamt vier Siebenmetern geschehen, die sie ungenutzt ließen. „Es ist unfassbar“, hatte Mateina schwer an dieser Niederlage zu knabbern. „Wir hätten es schaffen können. Das wären drei echte Big-Boints gewesen, doch uns fehlte einfach die Cleverness.“

Die erste Halbzeit war durchweg ausgeglichen. In der 25. Minute hieß es immer noch 12:12, ehe sich der TSV die erste kurze Auszeit nahm, so dass die Hausherren bis zur Pause auf 16:13 davonziehen konnten und diesen Vorsprung bis zur 34. Minute auf 20:14 ausbauten. Doch der TSV ließ sich nicht unterkriegen. Er glich zum 28:28 und zum 30:30 aus. Bei beiden Gleichständen waren die Heidedörfler in Ballbesitz, ließen jedoch hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt.

Verl bedankte sich und traf jeweils im Gegenzug ins Schwarze. „Wären wir in Führung gegangen, hätten wir das Spiel ganz sicher gewonnen“, war Tobias Mateina überzeugt.“

Nun hat der TSV zwei Woche Zeit bis zum nächsten Auswärtsspiel bei LIT Nordhemmern/Mindenerwald. Dort müssen die Ladberger Handballer punkten, denn der Vorsprung auf den drittletzten Tabellenrang beträgt nur noch einen Zähler.

TSV Ladbergen: Hruschka - Graß (2/1), Braithwaite (3), Schriewers, J. Schröer (1), Helmers (4), P. Schröer (8), Wüller (5), Rathmann (4), Tuttmann (4/2)


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