TSV Ladbergen vor Auswärtsspiel

Fr., 03.02.2012

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Schwerer Gang nach Mennighüffen

TSV Ladbergen vor Auswärtsspiel : Schwerer Gang nach Mennighüffen

Florian Grass ist nach überstandener Verletzung wieder fit und gehört in Mennighüffen zum Aufgebot. Foto: Alfred Stegemann

Ladbergen - 

Es wird schwer für den TSV Ladbergen. Aber um in der Tabelle nicht abzurutschen, müssen die Verbandsliga-Handballer um Trainer Tobias Mateina am Sonntag beim VfL Menighüffen punkten.

Von Alfred Stegemann

Es ist eng in der Handball-Verbandsliga. Sehr eng. Den Tabellenfünften TV Verl trennen nur fünf Punkte vom Vorletzten HSG Handball Lemgo 3. Für jeden Club ist der Weg nach oben relativ kurz, aber eben auch der nach unten. Dessen ist sich Tobias Mateina bewusst. Der Trainer des TSV Ladbergen wird nicht müde davor zu warnen, sich vom aktuell sechsten Tabellenplatz blenden zu lassen. Eine kleine Negativserie könnte böse Folgen haben. Deshalb sehnt er sich im morgigen Auswärtsspiel beim VfL Mennighüffen nach einem Erfolgserlebnis. Anwurf ist um 17 Uhr.

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Vor einer Woche kassierte der TSV gegen Loxten nicht unerwartet eine Niederlage. In der engen Halle in Mennighüffen ist immer schwer zu spielen. Und dann wartet in einer Woche der TV Verl, der den Ladbergern aufgrund seiner Spielweise nicht liegt. Drei echte Hammerspiele also binnen 14 Tagen. Die Heidedörfler dürfen sich also wahrlich nicht vor dem Blick nach unten verschließen.

Wie schnell ein Absturz erfolgen kann, erlebte gerade der VfL Mennighüffen. Vor der Saison als Titelkandidat gehandelt, startete der VfL ordentlich. Dann leistete sich die Mannschaft eine Schwächephase und fuhr in sechs Spielen nur zwei Zähler ein. Erst am vergangenen Wochenende gelang wieder ein Sieg beim Schlusslicht Ahlener SG 2. So findet sich Mennighüffen derzeit auch nur auf dem achten Tabellenplatz wieder. Noch tiefer nach unten soll es auf gar keinen Fall gehen.

Im Hinspiel fuhr der TSV nach grandioser Leistung einen 34:25-Sieg ein. Daran gilt es anzuknüpfen. „Mennighüffen ist in eigener Halle aber ungleich stärker“, weiß Trainer Tobias Mateina. Mit Linkshänder Arne Kröger, der in der vergangenen Saison in der Oberliga über 150 Tore erzielte, und Jonas Köster sowie den beiden Torhütern Christian Neumann und Geroge Triantafillou kann sich der VfL auf eine gute Achse verlassen. „Die sind individuell unglaublich gut besetzt“, weiß Mateina. „Deshalb verstehe ich nicht, warum die in der Tabelle nicht besser dastehen.“

Personell sieht es beim TSV gut aus. Bis auf Torhüter Tino Hakmann (Innenbandreizung im Knie) sind alle Mann an Bord. Für ihn wird Keeper Jens Lübke aus der Zweiten mit nach Mennighüffen fahren. Florian Grass hat wieder trainiert, so dass er wieder zum Kader stößt. „Wichtig wird sein, dass wir nicht wie gegen Loxten soviele Bälle leichtfertig hergeben. Wir müssen eine hohe Effektivität erreichen. Dann ist etwas möglich“, weiß der TSV-Coach, wo der Hebel anzusetzen ist.


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