VCB-Volleyballer gewinnen erstmals Heimspiel gegen sV Lindow/Gransee.

So., 12.02.2012

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„Lindow-Fluch“ ist besiegt

VCB-Volleyballer gewinnen erstmals Heimspiel gegen sV Lindow/Gransee. : „Lindow-Fluch“ ist besiegt

Youngster Daniel Syerbing hat sein Debüt in der Startformation gegeben und wusste seinen Trainer Uwe Wallenhorst zu überzeugen. Foto: Henning Meyer-Veer

Tecklenburger Land - 

Es ist geschafft. Mit viel Mühe feierten die Zweitliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land ihren ersten Heimsieg über das Team aus Lindow/Gransee. 3:1 hieß es nach fast zwei Stunden Spielzeit.


Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber, bei denen Youngster David Seybering ein starkes Debüt in der Startformation feierte, in der diesmal nicht ganz so gut gefüllten Halle am Burgweg einige Startschwierigkeiten. Vor allem in der Annahme und in der Abwehr wirkte das Team nicht hundertprozentig konzentriert und lud die Gäste aus Brandenburg zu schnellen und auch viel zu einfachen Punktgewinnen ein. Erst Mitte des ersten Durchganges hatte sich die Mannschaft von Trainer Uwe Wallenhorst, die sich mit 1:4- und 2:6-Rückständen auseinandersetzen musste, gefangen und drehte den Spieß um. Am Ende stand ein 25:20-Satzgewinn, der deutlicher ausfiel, als das Spielgeschehen war.

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Durchgang zwei sah zwar einen ähnlichen Verlauf, nahm aber einen anderen Ausgang. Wieder misslang dem VCB der Auftakt, schnell geriet die Wallenhorst-Sechs 2:5 ins Hintertreffen, fing sich aber wieder Mitte des Durchganges und drehte den Spieß um. Doch anders als zuvor, schafften es die „Tebus“ diesmal nicht, ihren Vorsprung ins Ziel zu retten. Nach einer 20:16-Führung geriet der Gastgeber ins Hintertreffen wehrte erst einen Satzball ab, um dann selbst einige Satzbälle nicht zu verwerten. Die Gäste aus Brandenburg zeigten dafür die nötige Konsequenz in ihren Aktionen und hatten mit 29:27 die Nase vorn.

Auch im dritten Durchgang fanden die Gastgeber nicht richtig in die Partie, wieder erwischten die Brandenburger den besseren Start, setzten sich auf 7:4 ab. Aber wie zuvor fehlte die Konstanz im Spiel von Lindow/Gransee. Je besser sich die „Tebus“ auf den Gegner eingestellt hatten, desto mehr schmolz der Vorsprung. Schließlich drehte der VCB auch diesen Satz und gewann mit 25:22.

In Durchgang vier gab es einen von Beginn an hellwachen VCB zu sehen. 9:2 war die höchste Führung, die sich die „Tebus“ dank eines starken Lars Fischer herausspielten, am Ende war es dann zwar nicht mehr so klar, aber mit 25:21 brachten die Gastgeber Satz und Spiel nach Hause.

Trainer Uwe Wallenhorst war am Ende zufrieden. „Wir zeigen viel Moral, aber das kostet uns auch immer Kraft“, resümierte er die Aufholjagden. „Die anderen Mannschaften brauchen die Punkte. Reicht man ihnen den kleinen Finger, greifen Sie die ganze Hand.“


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