Volleyball: Doppelerfolg lässt alle Chancen offen
Mo., 13.02.2012
Damen-Reserve wendet direkten Abstieg ab
Die zweite Damenmannschaft des VCB, hier im Block, verbuchte am Wochenende durch zwei Siege wichtige Zähler im Abstiegskampf.
Tecklenburger Land -
Gleich mehrere VCB-Volleyballteams wollten am Wochenende Boden im Abstiegskampf gutmachen. Ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt hat jedoch nur die zweite Damenmannschaft des VCB in der Landesliga, die gleich zweimal erfolgreich war und jetzt zumindest nicht mehr direkt absteigen kann.
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Jubeln durfte auch der SV Büren in der Herren-Bezirksliga. Nach dem eigenen Sieg gegen die SG Weh-Su-Var und der Niederlage der DJK Füchtel Vechta II ist der Dieck-Sechs der zweite Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Der SV Büren wird in der Relegation um den Landesliga-Aufstieg starten.
Verbandsliga Damen
VfL Lintorf –
VCB TE-Land 3:2
Obwohl der VCB in Lintorf auf seine verletzte Mittelangreiferin Ariane Wienkämper und auch auf Kapitän Anna Meyer verzichten musste, zeigte er sich im Vergleich zu den letzten Spielen formverbessert in allen Elementen. Aber dennoch reichte es auch diesmal nicht zum Erfolg. In den ersten beiden Durchgängen (25:23, 18:25) war VCB-Coach Lars Fischer mit der Annahme- und Abwehrleistung zufrieden, bemängelte aber das Blockverhalten. Ab dem dritten Satz (23:25) steigerte sich der VCB auch in diesem Bereich. Eine 2:1-Satzführung wusste der VCB aber nicht zu nutzen. Wie im Hinrundenspiel glich der VfL Lintorf auch diesmal durch ein 25:22 zum 2:2 nach Sätzen aus und hatte auch im Entscheidungssatz den längeren Atem beim 15:12-Satzgewinn. Eine gute Partie spielte Mittelangreiferin Anne Börgermann für die verletzte Ariane Wienkämper. Sie punktete immer wieder über die Mittelposition. Doch auch ihre Punkte reichten nicht zum Erfolg des VCB, den er so gut gebrauchen könnte.
Landesliga Damen
VCB TE-Land II -
TuS Aschen Strang 3:0
Der VCB begann konzentriert und spielte so, wie sich das Trainerin Kerstin Keller, die Sven Langenhorst vertrat, vorgestellt hatte. Da war viel Bewegung im VCB-Spiel, die Abstimmung passte. Nach 18 Minuten war der VCB mit 25:10 gegen das Schlusslicht erfolgreich. Im zweiten Durchgang spielte der VCB nicht mit letzter Konsequenz. „So habe ich mir das nicht gewünscht. Das hätte deutlicher sein können.“, stellte Kerstin Keller nach dem 25:21-Satzgewinn fest, wobei der VCB schon mit 21:8 vorne gelegen hatte. Besser machte es der Gastgeber im Abschluss-Satz. Jetzt wurden die taktischen Vorgaben wieder konsequenter umgesetzt. Am Ende stand ein ungefährdeter 25:12-Satzgewinn.
VCB TE-Land II –
VfL Wildeshausen 3:2
Weitaus mehr Kopfzerbrechen bereitete dem VCB II die Partie gegen den Tabellenvierten. Nach einem 10:12-Rückstand setzte sich der Gastgeber auf 20:13 ab. Am Ende stand ein 25:21-Satzgewinn, der vor allem auf die gute Blockarbeit und das druckvollere Aufschlagspiel zurückzuführen war. „Haltet die Konzentration hoch“, forderte Kerstin Keller vor Beginn des zweiten Satz. Die Forderung setzten die Spielerinnen nur bedingt um. Ein 21:25-Satzverlust bedeutete den 1:1-Ausgleich. Im dritten Satz sahen die Zuschauer zwei Teams auf Augenhöhe. Nach zweiundzwangig Minuten verbuchte der VCB mit 25:22 seinen zweiten Satzgewinn. Auch im vierten Satz standen sich die Kontrahenten in kaum etwas nach. Jetzt hatten aber die Gäste mit 25:21 die Nase vorn. Der VCB sah beim 9:4 wie der Sieger aus, aber die motivierte Gästemannschaft hielt noch einmal dagegen, glich zum 11:11 aus. Die letzten Punkte gehörten aber dem VCB II, der sich mit 15:11 durchsetzte. „Wir haben die Partie über den Kampf gewonnen. Die taktischen Vorgaben wurden nicht immer umgesetzt.“, zog Kerstin Keller ihr Fazit, wobei sie sich sehr für die junge VCB-Mannschaft freute.
Landesliga Herren
FC Schüttorf 09 III –
VCB TE-Land III 3:1
Wie will das junge VCB-Team noch die Abstiegsränge verlassen, wenn es an der richtigen Einstellung mangelt? „Bis auf den dritten Satz war das eine katastrophale Leistung“, wurde Coach Hendrik Rieskamp nach der neunten Saisonniederlage deutlich. Ein konsequentes Aufbäumen fehlte. Nach Verlust der ersten beiden Sätze (17:25, 18:18) keimte wieder etwas Hoffnung auf, als er im dritten Satz mit 25:16 erfolgreich war. Doch die Leistungssteigerung entpuppte sich als Strohfeuer. Im vierten Satz hatte der VCB wieder mit 20:25 das Nachsehen.
Bezirksliga Damen
VCB TE-Land V –
SG Beesten/Freren 0:3
Aus der Schützenhilfe für die eigene vierte Mannschaft wurde nichts. Die Rollen waren klar verteilt. Der Tabellenzweite SG Beesten/Freren diktierte das Geschehen, der Altekruse-Sechs fehlten nicht nur die personellen Alternativen. „Das Ergebnis ist völlig in Ordnung“, kommentierte Trainer Dirk Altekruse die 17:25-, 19:25- und 17:25-Satzverluste.
VCB TE-Land V –
Hagener SV 3:2
Gegen das sieglose Schlusslicht war der VCB zwar erfolgreich, bekleckerte sich aber nicht mit Ruhm. Überraschend musste der VCB gleich den ersten Satz mit 24:26 abgeben, als er einen eigenen Satzball beim Stand von 24:23 nicht nutzen konnte. Die Sätze zwei und drei holte sich der VCB mit 25:20 und 25:19. „Im vierten Satz ging gar nichts mehr.“, fehlten Dirk Altekruse nach dem 16:25-Satzverlust die Worte. Im Entscheidungssatz zitterte sich der VCB dann zum 15:12-Sieg.
Bezirksliga Herren
SG Weh-Su-Var –
SV Büren 0:3
Im ersten Spiel hatte Füchtel Vechta II gegen die SG Weh-Su-Var Federn lassen müssen. Dadurch verbesserte sich die Situation für SV Büren im Kampf um den zweiten Tabellenplatz. Damit war klar, dass die Dieck-Sechs durch einen Sieg die Teilnahme an der Landesliga-Relegation perfekt machen konnte. Entsprechend motiviert ging der SVB zur Sache und gewann ohne Mühe in nur 53 Minuten die Partie beim Tabellenfünften (25:13, 25:22, 25:3).
Bezirksklasse Damen
Blau Weiß Schinkel –
VCB TE-Land VI 3:0
Im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von nur einer Woche konnte der VCB VI den Spitzenreiter diesmal kaum in Bedrängnis bringen und verlor klar mit 16:25, 21:25 und 23:25.
Bezirksklasse Herren
TV Schledehausen –
VCB TE-Land V 3:0
VCB-Trainer Jannik Graw musste mehrere Spieler ersetzen. Das letzte Aufgebot spielte im Rahmen seiner Möglichkeiten, das aber reichte nicht, um den Gastgeber in Gefahr bringen zu können.So hieß es nach 58 Minuten 16:25, 19:25 und 13:25.
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