Wallenhorst-Team bringt wieder Andenken mit
So., 19.02.2012
VCB für Spitzenspiel gerüstet
Jannik Graw (rechts)war nach überstandener Verletzung in Kiel wieder dabei und hatte einen guten Anteil am Sieg der VCB-Volleyballer
Tecklenburger Land -
Die Zweitligavolleyballer des VCB Tecklenburger Land gewann ihr Punktspiel in Kiel am Samstag mit 3:1 und zeigten sich gut gerüstet für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen die Titans aus dem Bergischen Land.
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Wenn die Zweitliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land auf Reisen gehen, dann bringen sie - fast - immer ein Andenken in Form von Punkten mit in die Heimat. Das war am Samstag nicht anders, denn auch beim VT Kiel gab es einen Erfolg für die Wallenhorst-Mannschaft. Mit 3:1 Sätzen (25:19, 25:20, 21:25 und 25:22) setzten sich die „Tebus“ durch und sind damit bestens gerüstet für das Spitzenspiel am kommenden Wochenende gegen die Titans aus dem Bergischen Land.
Kiel sah vor allem in den ersten beiden Durchgängen 25:19, 25:20) einen enorm starken VCB aus dem Tecklenburger Land. „Vielleicht unsere stärkste Leistung in dieser Saison“, so Trainer Uwe Wallenhorst. Abwehr, Annahme und Angriff – in den zentralen Elementen waren die Gäste in den Sätzen eins und zwei von den Kielern nicht kleinzukriegen. „Unsere Annahme war stabil, Sebastian Gartemann konnte das Spiel variabel aufziehen“, lobte der Trainer. „Das war ein Spiel für ihn.“ Auch die Angriffe aus dem Abwehrspiel heraus waren am Samstagabend ein Qualitätsmerkmal des VCB. „Die Jungs haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt.“ Der VCB machte viel über die Mitte. „Wir wussten, dass Kiel im Block verwundbar ist.“
Mit von der Partie nach seiner Verletzung war auch wieder Jannik Graw, der auch gleich wieder in der Startformation stand. „Er hatte am Donnerstag beschwerdefrei trainiert und auch das Okay vom Arzt“, so Wallenhorst. Graws Einsatz zahlte sich aus. „Er war von Kiel nicht zu bremsen“, so Wallenhorst, für den die Entwicklung Graws nicht unerwartet gekommen sei. „Und diese Entwicklung ist noch nicht zu Ende“, so Wallenhorst, der David Seybering eine ähnliche Entwicklung zutraut. „Ohne Frage.“ Das einzige Manko, das Wallenhorst in den ersten Sätzen sah, waren die vielen Fehlaufschläge. „Die waren unnötig, denn wir haben auch mit einfachen Aufschlägen für viel Unruhe bei Kiel gesorgt.“
Durchgang drei zeigte ein anderes Bild. Aus zwei Gründen. Kiels Trainer hatte offenbar endlich seine perfekte Sieben gefunden, und die Gastgeber suchten ihr Heil in druckvollen Aufschlägen. „Wir wurden nicht schlechter, aber Kiel ist volles Risiko gegangen“, so Wallenhorst. Erfolgreich, denn der VCB geriet unter Druck. Schnell war Kiel auf 8:2 weg, und obwohl der VCB noch einmal herankam, ging dieser Satz mit 25:21 an die Gastgeber.
Wallenhorst wertete diesen Durchgang als Gewöhnungssatz an das veränderte Spiel der Kieler. Dieser Prozess war rechtzeitig zum vierten Satz abgeschlossen, der dann aber wieder auf Augenhöhe verlief. Bis zum 19:19 konnte sich kein Team absetzen, dann punktete der VCB. „Da war der Druck wieder auf Kieler Seite und sie haben Fehler gemacht“, so Wallenhorst, der am Ende zufrieden war. „In den Sätzen drei und vier war Kiel der erwartet schwere Gegner“, so der Coach. Der Sieg sei aber auch mit Blick auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag wichtig gewesen. „Damit die Halle rappelvoll wird“, so der Coach.