Zweites Flutlicht-Heimspiel binnen drei Tagen für den VfL Osnabrück

Do., 16.02.2012

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Gegen Saarbrücken nachlegen

Zweites Flutlicht-Heimspiel binnen drei Tagen für den VfL Osnabrück : Gegen Saarbrücken nachlegen

Stürmer-Neuzugang Rouwen Hennings (rechts) ging bisher leer aus. Aber er deutete mehrfach an, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann. Vielleicht gelingt ihm heute der erste Treffer. Foto: Mrugalla

Osnabrück - 

Nachlegen heißt es für den VfL Osnabrück am Freitagabend, wenn das zweite Flutlicht-Heimspiel binnen drei Tagen ansteht. Nach dem 2:0-sieg am Dienstag gegen SV Wehen Wiesbaden stellt sich der 1. FC Saarbrücken vor. wie zuletzt zählt für den VfL nur ein Sieg.

Von Alfred Stegemann

Claus-Dieter Wollitz hatte es in der Pressekonferenz nach dem Spiel am Dienstagabend gegen SV Wehen Wiesbaden angedeutet. Nun obliegt es der Mannschaft, den Wunsch des Trainers umzusetzen. „In der Liga ist alles eng beisammen. Da kann man schnell eine Serie starten und einen großen Sprung nach vorne machen“, äußerte der Trainer des VfL Osnabrück. Mit dem 2:0 über SV Wehen Wiesbaden hat der VfL den Anfang gemacht. Nun heißt es, nachlegen. Und zwar schon am Freitagabend. Ab 19 Uhr stellt sich der 1. FC Saarbrücken zum zweiten Flutlicht-Heimspiel binnen drei Tagen in der osnatel-Arena vor.

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Auf den Punkt bringt es Andreas Glockner. Der Außenspieler mausert sich immer mehr zum Goalgetter, traf er doch in jedem der letzten drei Spiele. „Der 2:0-Sieg war erst ein kleiner Schritt“, meint der 23-Jährige. Aber der Erfolg ist nichts wert, wenn wir nicht am Freitag nachlegen.“ Im Gegensatz zu Glockner leidet der eigentlich als Torjäger geholte Rouwen Hennings (noch) unter Ladehemmung. Wollitz ist aber weit davon entfernt, den Stab über den Neuzugang vom FC St. Pauli zu brechen. Im Gegenteil: „Rouwen war an beiden Toren beteiligt“, fand der Coach lobende Worte. Henning bekommt heute eine neue Chance. Ob das auch für seinen Sturmpartner Elias Kachunga gilt, ist fraglich. Er lag zwei Tage mit einer Grippe schwach. Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig. Ansonsten dürfte Wollitz der gleichen Startformation vertrauen wie am Dienstag. Sicher dabei sind Kevin Kampl und Martin Hudec, die nach langer Verletzung ihr Comeback gaben. Wenn es auch beim blonden Flügelflitzer noch nicht für 90 Minuten reichte, deutete er mit seinem explosionsartigen Antritt doch an, wie wichtig er für die Mannschaft ist. Und Hudec strahlte gleich die Ruhe in der Innenverteidigung aus, die gegen Erfurt gefehlt hat.

Gegenüber der Partie gegen Wehen fordert der Coach mehr Leidenschaft ein: „Es herrschte eine merkwürdige Stimmung auf den Rängen. „Das kenne ich anders. Der Funke muss allerdings von der Mannschaft überspringen. Die ist in der Bringschuld. Daran arbeiten wir.“

Über schnelles Spiel und weitreichende Spielverlagerungen soll der VfL heute zum Erfolg kommen gegen eine Saarbrücker Mannschaft, die mit zuletzt vier Unentschieden in Folge ein wenig schwächelte. Die bereits laut formulierten Aufstiegshoffnungen wurden heruntergeschraubt. Trainer Jürgen Luginger ist mehr daran gelegen, den Ball flachzuhalten und „bei den individuell erstklassig besetzten Osnabrückern zu bestehen“. Verzichten muss er dabei auf den gelb-gesperrten Verteidiger Martin Forkel und den verletzten Anreifer Markus Fuchs.

VfL Osnabrück: Riemann - Riedel, Hudec, Mauersberger, Salger - Costa, Fischer, Glockner, Kampl - Kachunga (Pauli), Hennings.


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