Lüdinghausen

Mo., 09.11.2009

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Erste Heimniederlage des ASV

Ratlos und am Boden: Die ASV-Spieler Matthias Steens, Thomas Voss und Dennis Berken (v.l.) in einer Auszeit kurz vor dem Ende.Foto: (chrb)
Von Christian Besse

Senden - Die erste Heimniederlage der Saison musste Volleyball-Regionalligist ASV Senden am Samstagabend hinnehmen, eine recht derbe noch dazu: Mit 0:3 (17:25, 23:25, 22:25) verlor der Spitzenreiter gegen Bayer Wuppertal 2. „Es war von Anfang an eine ganz schlechte Leistung der gesamten Mannschaft“, redete Sendens Spielertrainer Bert Schleichardt um das eindeutige Ergebnis nicht herum. Nur Stefan Kroes­, der eine gute Leistung in der Annahme gezeigt hatte, nahm der Teamchef aus.

Die Gäste aus dem Bergischen nahmen dem ASV von Anfang an die Butter vom Brot. 2:5, 5:9 und 9:15 lag der ASV zurück. Beim Stand von 11:20 wechselte Schleichardt Kroes ein, doch es nützte nichts. In rekordverdächtigen 13 Minuten hatten die von Beginn an lautstarken Wuppertaler den auffallend stillen Gastgebern den ersten Satz abgenommen.

Es konnte nur noch besser werden, und anfangs sah es auch so aus, als könnte der ASV den zweiten Satz für sich entscheiden. Bis zum Stand von 8:8 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, dann zogen die Sendener auf 14:10 davon.

Doch dieser Vorsprung reichte nicht. Bayer glich zum 16:16 aus. Bis zum 22:22 lag keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Punkt vorne. Doch dann zeigten die Wuppertaler Eigenschaften, die sonst die Sendener auszeichnen: Nervenstärke und Effizienz. Einen Satzball konnte der ASV noch abwehren, dann jubelten die Gäste zum zweiten Mal.

Der dritte Satz begann wie der vorhergehende. Bis zum 9:9 war er ausgeglichen. Dann zogen die Bayer-Spieler den in dieser Phase chancenlosen Sendenern auf 16:10 davon.

Es war der Todesstoß für den ASV. Er kämpfte sich zwar noch einmal auf 18:22 heran, am Ende war aber auch das nur noch ein Aufflackern. „Ich bin ziemlich enttäuscht, dass wir den schlechten Start nicht mehr umbiegen konnten“, so Schleichardt.


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