Handball-Bezirksliga
Mo., 06.02.2012
Freundliche Begrüßung vor gelungener Revanche
ASV-Spieler Andreas Micke scheitert mit seinem Torwurf am Ex-Sendener Fabian Georg.
Senden/Ascheberg -
Kein Spiel wie jedes andere war die Partie zwischen der Handballreserve des ASV Senden und der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Sendens Ex-Trainer Volker Hollenberg, Fabian Georg und Matthias Trautvetter feierten ein Wiedersehen mit ihrer alten Wirkungsstätte und revanchierten sich gleichzeitig für die Hinspielpleite gegen ihren alten Verein. Die Hauptrolle jedoch spielte Alexander Kramm.
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Die drei Rückkehrer haben ihren alten Verein am Sonntag in Senden vom Parkett gefegt. Trainer Volker Hollenborg, Matthias Trautvetter und Fabian Georg erspielten mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt einen 33:23 (12:9)-Erfolg beim ASV Senden 2. Hauptakteur waren aber nicht die drei Ex-Sendener, sondern Alexander Kramm. Er brachte die Gastgeber mit seinen 15 Treffern zur Verzweiflung. Der ASV wartet nun seit acht Partien auf einen Sieg.
Hollenberg freute sich über einen nette Begrüßung: „Ich bin positiv empfangen worden, ich habe ja noch viele Freunde hier. Während des Spiels ging es aber nur um die zwei Punkte“.
Seine Mannschaft machte schnell klar, dass sie sich für die Hinspielpleite revanchieren wollte. Nach einer Viertelstunde führte sie bereits mit 9:4. Alex Kramm und Christian Nübel kamen zu leichten Toren aus dem Rückraum, während Marvin Broek im HSG-Kasten einige Male stark parierte. Beim ASV halfen mit Niklas Erpenbeck und Andreas Micke zwei A-Jugendliche dabei mit, den Rückstand auf 7:9 zu verringern. Bis zur Pause blieb die Partie beim Stand von 9:12 noch relativ offen.
Nach dem Wechsel brachte Fabian Georg seinen neuen Verein an alter Wirkungsstätte auf die Siegerstraße. Er traf drei Mal hintereinander zur 16:12-Führung. Der Kraft der HSG-Angreifer hatte der ASV-Block oft nichts entgegenzusetzen. „Wir haben in beiden Halbzeiten zu wenig Gegenwehr geleistet“, bemängelte ASV-Trainer Sebastian Bücker. Anders die HSG: „Wir haben den Gegner zu Notwürfen gezwungen und vorne geduldig auf unsere Chancen gewartet“, lobte Hollenberg. Eine Viertelstunde vor Schluss führten die Gäste mit 20:14, ehe sie sogar auf 31:19 davonzogen. Bei der Schlusssirene hatten sie immer noch zehn Tore Vorsprung.
Während die HSG in der Tabelle weiter nach oben schielt, will der ASV den Negativbann brechen. Das Potenzial dafür sieht Bücker durchaus vorhanden.
ASV-Tore: van de Poel (5), Klieve (4), Micke (4), Gratza (3), Koch (3), Nowah (2), Aundrup (1), Erpenbeck (1). HSG-Tore: Kramm (15), Georg (5), Welzel (3), Nübel (3), Trautvetter (3), Willige (1), Grüber (1), Lohmann (1), Köppen (1).
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