Lüdinghausen

Mi., 10.03.2010

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Hollenberg macht weiter

Bald müssen neue T-Shirts gedruckt werden: Trainer Volker Hollenberg (oben) und Co-Trainer Jürgen Peffermann steigen mit dem ASV Senden 2 auch 2010 auf - und werden wohl auch wieder Meister. Foto: (rau)
Von Ralf Aumüller

Senden - Wenn Volker Hollenberg von den Übungseinheiten der zweiten Handball-Mannschaft des ASV Senden erzählt, ist das nicht gerade ein Kompliment für die Bezirksliga-Staffel 3. „Wir spielen im Training immer sechs gegen sechs. Da geht es mehr zur Sache als in den Punktspielen. Wir haben 14 fast gleichwertige Spieler - da ist das Niveau sehr hoch“, sagt der Trainer des souveränen Spitzenreiters.

Hollenberg ist kein Mann, der gerne auf die Sahne haut. Man darf ihm das so glauben, wie er es sagt. Außerdem beweist seine Truppe das seit dem Saisonstart. Die ASV-Reserve hat in 19 Partien noch keinen Zähler abgegeben. Am Sonntag hat der Aufsteiger schon den Durchmarsch in die Landesliga perfekt gemacht - sieben Spieltage vor dem Saisonende.

Die neuen Ziele? „Wir wollen die Saison jetzt ordentlich über die Bühne bringen“, sagt Hollenberg, „und wir wollen natürlich Meister werden.“ Das sollte angesichts von acht Punkten Vorsprung auf die HSG Hohne/Lengerich klappen. „Ohne Niederlage durch die Saison zu gehen, das haben wir letztes Jahr schon angekündigt - und haben prompt verloren. Das machen wir jetzt nicht“, sagt der Coach. Ende Januar verlor die ASV-Zweite in der Kreisliga beim TV Friesen Telgte 2 - seitdem gab es in der Meisterschaft nur Siege.

Keine große Überraschung: Auch in der Landesliga sitzt Hollenberg auf der Bank. „Ich habe das mit dem Vorstand frühzeitig vereinbart. Es gibt nichts, was dagegen spricht“, sagt der Erfolgscoach. Ob auch alle Spieler dabei bleiben, ist noch offen. „Es haben alle signalisiert, dass sie weitermachen wollen. Bei zwei, drei Leuten ist es aber noch fraglich, weil sie nicht wissen, wo sie einen Studienplatz bekommen“, erklärt Hollenberg.

Er glaubt, dass seine Truppe in der Landesliga im Mittelfeld mitspielt. „Alles andere wäre vermessen. Da geht es ganz anders zur Sache, und körperlich sind wir nicht so stark.“ So einfach wie in den letzten beiden Jahren wird es in der Landesliga wohl nicht werden.

Langweilig ist es den Sendenern noch nicht geworden. „Dafür ist die Truppe viel zu gefestigt. Sie setzt sich selbst immer neuer Ziele“, lobt Hollenberg. Und wenn das alles nicht hilft, gibt es ja noch die Trainingsspiele, in denen sie richtig Gas geben können.


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