Lüdinghausen
Sa., 01.05.2010
Mit Notelf gegen die Eintracht
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Davensberg - Mehrere Monate mussten die Davaren auf ihren vierten Saisonpunkt warten, doch richtig freuen kann sich Heiko Ueding, Spielertrainer von Fußball-Westfalenligist Davaria Davensberg, über das 2:2 am Donnerstag im Nachholspiel gegen Fichte Bielefeld nicht. „Wir haben es verpasst, das Spiel zu gewinnen. Von daher müssen wir uns über den einen Punkt eher ärgern“, sagt der Coach. „Wir sind durch zwei individuelle Fehler unnötig in Rückstand geraten.“
Doch nun schaut die Mannschaft wieder nach vorn, denn am morgigen Sonntag steht mit der Eintracht aus Rheine die nächste Herausforderung vor der Tür. Und nicht eben eine kleine: „Das ist eine Mannschaft, die eigentlich nach ganz oben gehört. Wenn die Eintracht ihren Tagesform erreicht, ist sie nicht unsere Kragenweite.“
Die Rheinenser stehen im Moment auf Platz neun der Tabelle, sind aber nur sechs Punkte von der Abstiegszone entfernt. Alles andere als ein Sieg beim Tabellenletzten wäre für die Eintracht ein weiterer herber Rückschlag.
Die Probleme der Rheinenser führt Heiko Ueding vor allem auf die bisher eher schwachen Auswärtsauftritte zurück. „Man muss einfach abwarten, wie sie sich bei uns präsentieren.“ Das Hinspiel in Rheine gewann die Eintracht mit 3:2.
Die Davaria selbst hat aus ihrer personellen Notlage in den vergangenen Wochen eine Tugend gemacht und trotz der Niederlagen immer wieder engagierte Leistungen abgeliefert. Am morgigen Sonntag werden die nach wie vor verletzten Christoph Wisse und Jörg Pahlig nicht zur Verfügung stehen. Hinter den angeschlagenen Ersin Kusakci und Thorsten Hase steht ein Fragezeichen.
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