Lüdinghausen

Sa., 19.09.2009

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Mit dem Neffen auf dem Arm ins Ziel

Der spätere Sieger des Zehn-Kilometer-Laufs, Roland Steinmetz (r.) mit den Lüdinghausern Peter Weiß (l.) und Dirk Domhöver, der als Dritter durchs Ziel ging.

Lüdinghausen - Der Teilnehmerrekord von 2008 wurde nicht geknackt, auch läuferische Bestleistungen der vergangenen Jahre wurden nicht eingestellt. Dennoch war der Stadtfestlauf am Freitag in Lüdinghausen ein voller Erfolg...

Von Christian Besse

<1>Lüdinghausen - Der Teilnehmerrekord von 2008 wurde nicht geknackt, auch läuferische Bestleistungen der vergangenen Jahre wurden nicht eingestellt. Dennoch war der Stadtfestlauf am Freitag in Lüdinghausen ein voller Erfolg. Eine vierstellige Teilnehmerzahl, warme Spätsommertemperaturen, ein begeistertes Publikum und (fast) keine Pannen mit der Technik wie noch im vergangenen Jahr - Organisatoren, Teilnehmer und Zuschauer hätten sich keinen besseren Ablauf wünschen können.

Den Hauptlauf über zehn Kilometer entschied Roland Steinmetz vom USC Bochum für sich. Seine 35:19 Minuten waren nicht rekordverdächtig: Die letzten Meter legte der 33-Jährige gehend zurück, mit dem knapp zehnmonatigen Neffen Max Luca auf dem Arm. Es war übrigens dessen erster Lauf. Der Onkel hatte da schon mehr Erfahrung. Wie viele Volksläufe er schon gewonnen habe, könne er nicht mehr zählen, sagte Steinmetz nach dem Zieleinlauf. In Lüdinghausen war der Bochumer zum ersten Mal am Start. „Schöner Lauf, schöne Strecke“, war sein Fazit. Nur die Torbögen an der Burg Vischering seien ein bisschen eng.

Schnellste Frau über zehn Kilometer war Andrea Gabriel vom LSF Werne in 42:52 Minuten. Den Hauptlauf über fünf Kilometer entschied Hendrik Aufmkolk (LSF Münster) in 18:34 Minuten für sich. Melanie Kionka (LG Hamm) kam als schnellste Frau nach 20:29 Minuten ins Ziel.

Apropos Pannen: Ganz ohne ging es auch in diesem Jahr nicht ab. Für fünf Minuten fiel der Strom aus, was Co-Moderator Jochen Heringhaus unter anderem auf die stromfressenden Waffeleisen zurückführte. Ausgefallen war kurz zuvor auch das wohl wichtigste Startutensil - die Pistole von Bürgermeister Richard Borgmann. Er musste die Kommandos fortan mit von Co-Moderatorin Eva Voss geborgtem Mikro geben.

Die Pistole meldete sich übrigens mit einem lauten Knall zurück - drei Minuten nach Beginn des Hauptlaufs.


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