Lüdinghausen
Do., 02.09.2010
Polterabend mit den Erzrivalen
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Weil Hendrik Erkmann, der Torwart des Fußball-Kreisligisten BW Ottmarsbocholt, am Samstag zu seinem Polterabend einlädt, wurde das Derby gegen den VfL Senden vorgezogen. Der 30-Jährige musste am Dienstag fünf Bälle aus dem Netz holen, BWO verlor mit 1:5. Erkmann wohnt in Senden und spielt seit zweieinhalb Jahren in Ottmarsbocholt.
Ist das nervig, wenn man in einem solchen Spiel im Kasten steht?
Erkmann: Fünf Tore kriegt man nicht ganz so gerne. Senden war aber klar überlegen. Trotz unserer vielen Ausfälle haben wir uns kämpferisch gut verkauft. Und wir haben unser erstes Tor geschossen - darauf lässt sich aufbauen.
Sind auf Ihrem Polterabend auch Spieler des VfL Senden eingeladen?
Erkmann: Ja, da sind einige dabei.
Fliegen die raus, wenn sie Sie auf das Spiel ansprechen?
Erkmann: Nein, die dürfen mich ruhig darauf ansprechen. Aber dann muss das Geschenk halt etwas größer ausfallen. Im Ernst: Wenn man in Senden wohnt und in Ottmarsbocholt spielt, ist das sowieso manchmal schwierig. Sendens Torwart Sebastian Achtstetter arbeitet bei mir in der Firma, da muss ich schon einiges einstecken. Aber das gehört bei ei-nem Ortsderby ja auch dazu.
Wird die Saison für Blau-Weiß Ottmarsbocholt schwierig?
Erkmann: Der Start war schlecht, aber wenn die Stammkräfte zurückkommen, sind wir auf jeden Fall konkurrenzfähig. Ich sehe das ganz positiv. Ganz wichtig: Ich möchte Christian Philips noch gute Besserung wünschen. Der hat sich am Dienstag einen doppelten Kieferbruch zugezogen und wurde am Mittwoch operiert.
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