Viertelfinale im HVW-Pokal

Sa., 18.02.2012

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Niederlage ohne Frust

Viertelfinale im HVW-Pokal : Niederlage ohne Frust

Die Neue Halle im Sportpark war voll. Der Hagener Trainer Khalid Khan (kleines Bild) war 60 Minuten mit Leib und Seele bei der Sache. Foto: rau

Senden - 

Knapp 300 Zuschauer machten ordentlich Stimmung und durften am Freitagabend in Senden bis Mitte der zweiten Halbzeit auf eine Überraschung hoffen. Am Ende verlor der ASV im HVW-Pokal mit 25:28 gegen den Drittligisten Eintracht Hagen.

Von Ralf Aumüller, Christian Besse

Bis Mitte der zweiten Halbzeit durften die Handballer des ASV Senden auf eine Überraschung hoffen, dann machte der Favorit den Sack zu. Trotzdem hatten die Gastgeber am Freitagabend in der Neuen Halle im Sportpark allen Grund, mit erhobenem Haupt vom Parkett zu gehen.

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Der Verbandsligist hatte dem VfL Eintracht Hagen im Viertelfinale des HVW-Pokals einen packenden Kampf geliefert. Am Ende verlor der ASV gegen den Drittligisten, der auf sechs Spieler verzichten musste, mit 25:28 (11:12).

Die Sendener lagen zwar zu keinem Zeitpunkt in Führung, hielten das Match bis Mitte des zweiten Durchgangs aber offen. Und die knapp 300 Zuschauer machten ordentlich Stimmung. Nachdem die Hausherren ihre Anfangsnervosität überwunden hatten, glichen sie immer wieder aus. Den großen Respekt vor Hagen konnten sie aber nie richtig ablegen.

Nach einem 8:11-Rückstand holte der ASV zum 10:11 auf. Ärgerlich: Nach 21 Minuten hatte Hendrik Kuhlmann schon zwei Zwei-Minuten-Strafen und fehlte fortan in der Abwehr. Das war doppelt bitter, weil kurzfristig auch Sebastian Dreiszis ausgefallen war.

Beim 13:13 schafften die Gastgeber zum letzten Mal einen Ausgleich. Sie kamen nach einem 15:18 zwar noch auf 17:18 heran, dann zog die Eintracht aber auf 21:17 und 24:19 entscheidend davon. Die Sendener Deckung stand zwar weiterhin gut, aber vorne ließ der ASV zu viele Chancen aus.

„Das Spiel hat mir überhaupt nicht gefallen“, erklärte Eintracht-Trainer Khalid Khan. „Wir haben praktisch ohne Angriff gespielt und fast alles nur mit der Abwehr und den Gegenstößen gemacht.“ Weil aber so viele Spieler gefehlt hätten, müsse er seiner Mannschaft auch ein Kompliment machen, so Khan.

„Wir haben uns ordentlich aus der Affäre gezogen“, bilanzierte ASV-Trainer Diethard von Boenigk. „Wir haben aber Mitte der zweiten Halbzeit wieder zu früh abgeschlossen, und dann war das Spiel relativ früh entschieden.“ Durch die Zwei-Minuten-Strafen habe sein Team ein Problem gehabt. „Ich finde aber, dass wir härter bestraft wurden als die Eintracht“, meinte von Boenigk.

ASV-Tore: Kuhlmann (10), Höning (4), Anstötz (2), Giesbert (2), Nolte (2), Stünke (2), Franetzki (1), Scheele (1). S. Tenholt (1).


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