Volleyball-Verbandsliga der Frauen
Fr., 17.02.2012
Wieder so leicht wie im Bezirkspokal?
Zuspielerin Katharina Holzgreve peilt mit dem ASV den zwölften Sieg im zwölften Spiel an.
Senden -
Im Pokal gewannen die Volleyballerinnen des ASV Senden locker gegen den USC Münster 3. Am Samstagabend erwarten sie mehr Gegenwehr. Trotzdem wollen sie einen weiteren Schritt in Richtung Regionalliga machen.
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Fünf Spieltage vor dem Saisonende dürfen die Volleyballerinnen des ASV Senden den Aufstiegssekt zwar noch nicht kalt stellen, aber sich dürfen sich schon mal überlegen, welche Schampus-Marke sie wählen würden. Während der Oberliga-Spitzenreiter nach elf Spielen noch ungeschlagen ist, kassierte der VV Phönix Schwerte zuletzt seine zweite Niederlage. Mit 1:3 verlor der Verfolger beim Detmolder TV.
Die Sendenerinnen liegen vier Minuspunkte vor dem Zweiten. „Wenn wir noch drei Spiele gewinnen, reicht das“, weiß ASV-Trainer Suha Yaglioglu. Am letzten Spieltag gastiert sein Team in Schwerte. Dann könnte allerdings schon alles entschieden sein.
Einen weiteren Schritt in Richtung Regionalliga wollen die ASV-Frauen am Samstag machen. Um 20 Uhr empfangen sie in der Neuen Halle die dritte Mannschaft des USC Münster. Der Gast muss als Tabellen-Sechster mit 8:14 Punkten nach unten schauen. In der Hinrunde knöpfte die Nachwuchstruppe aus Münster dem Ligaprimus immerhin einen Satz ab. Insgesamt erst fünf haben die Sendenerinnen bislang abgegeben.
„Das ist eine gute, junge Mannschaft mit einigen Kaderspielerinnen“, sagt Yaglioglu über die USC-Dritte. „Gegen uns haben sie sehr mutig und aggressiv gespielt. Die Mannschaft kann sich dem Gegner anpassen, wir werden sie nicht unterschätzen.“ Der ASV-Kader ist komplett.
Im Bezirkspokal gewann Senden am vorigen Sonntag locker mit 3:0 gegen den USC 3. Die Münsteranerinnen waren aber mit ganz kleinem Aufgebot angetreten. Yaglioglu vermutet: „Jetzt werden sie mit mehr Spielerinnen kommen.“ Ob das reicht, darf allerdings bezweifelt werden.