USC-Damen unterliegen nach zwei Stunden und vier Sätzen beim VC Wiesbaden

So., 05.02.2012

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Zweistunden-Krimi ohne Happy End

USC-Damen unterliegen nach zwei Stunden und vier Sätzen beim VC Wiesbaden :  Zweistunden-Krimi ohne Happy End

Hana Cuturas wuchtige Angriffsschläge hielten den USC lange im Rennen, reichten aber letztlich nicht zum Sieg in Wiesbaden. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Am Sonntag bat der USC Münster seine Fans und Helfer zum traditionellen Tag der offenen Tür. In der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule hatten Trainer Axel Büring und seine Schützlinge für die treuen Anhänger ein „Spiel ohne Grenzen“ organisiert. Ein Spiel mit Grenzen hatte das Bundesliga-Team am Tag zuvor beim VC Wiesbaden erlebt, als sich der USC nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben musste. Mit 17:25, 26:24, 21:25 und 28:30 ging die Partie nach zwei Stunden verloren. Vergebene Satzbälle, abgewehrte Matchbälle, verspielte Führungen und aufgeholte Rückstände: Die Partie hatte fast alles zu bieten, bis eben auf ein gutes Ende für den USC.


Axel Büring wollte und konnte seinen Spielerinnen nach der Partie keinen Vorwurf machen. Zumindest in Sachen Einsatzbereitschaft und Wille zeigte sich der USC in der hessischen Hauptstadt jederzeit von seiner besten Seite. „Mal abgesehen vom ersten Satz. Da haben wir schlecht gespielt und Wiesbaden gut“, so Büring in seiner Spielananalyse. Anschließend jedoch reckte sich der USC zu voller Größe auf und bot den Gastgeberinnen fortan ein Spiel auf gleicher Augenhöhe. Durchgang eins war abgehakt, der USC setzte sich im zweiten Satz früh und teilweise deutlich ab, mussten Wiesbaden wieder aufschließen lassen, um am Ende diesen Abschnitt doch noch erfolgreich zu gestalten. „Das war ein dramatischer Spielverlauf bei hoher Qualität“: Büring sah sein Team jetzt auf dem gewünschten Niveau. Auch im dritten Satz hatte der USC seine Chancen, musste aber in der entscheidenden Spielphase den abgeklärteren Gastgeberinnen den Vortritt lassen. „Da hat Wiesbaden in den entscheidenden Momenten alles richtig gemacht.“ Höhe- und Schlusspunkt der abwechslungsreichen Partie lieferte abschließend der vierte Durchgang, in dem die Teams 36 Minuten lang verbissen um den Satzgewinn rangen. Der USC hatte vorgelegt, Wiesbaden zog nach – ehe sich in der finalen Phase Satzbälle für den USC und Matchbälle für Wiesbaden regelmäßig abwechselten. Den letzten Punkt verbuchten dann aber nach exakt 119 Minuten Spielzeit die Spielerinnen des VC Wiesbaden. „Das war nicht immer hochklassig, aber immer spannend“, so Büring nach dem unglücklichen Spielausgang. Münsters Beste war am Samstag einmal mehr Hana Cutura, die gemeinsam mit Lonneke Sloetjes für viel Druck im Angriff sorgte – aber auch sie stießen in Wiesbaden diesmal an ihre Grenzen.

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