Außenangreiferin spürte schon im Training, dass etwas Besonderes in der Luft lag
Di., 21.02.2012
Ines Bathen: Gefühle trügen nicht
Aug in Aug mit dem Maskottchen: Ines Bathen lässt sich beim Einlaufen von der Atmospäre in der Halle tragen.
Münster -
Von Suhls Trainer Felix Koslowski wurde Ines Bathen als wertvollste Spielerin benannt. Natürlich freute sich die 21-Jährige über diese Auszeichnung. Obgleich die Außenangreiferin anschließend Wert darauf legte, dass der 3:0-Sieg gegen den VfB Suhl in erster Linie das Produkt einer geschlossenen Mannschaftsleistung war: „Es ist uns gelungen, den Gegner mit unseren Aufschlägen gleich unter Druck zu setzen.“
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Die Basis für den Erfolg sah sie darüber hinaus in einer „klar verbesserten Annahme.“ Das Konzept, Hana Cutura phasenweise als dritte Spielerin in den Dreier-Block einzubeziehen, sei aufgegangen. In der Tat vermochte der USC sowohl im Block als auch in der Feldabwehr etliche Angriffsaktionen des Gastes aus Thüringen zu entschärfen. Wobei Bathen einmal mehr ein Riesenpensum absolvierte, da sie über die kompletten 78 Minuten in Abwehr und Angriff gefordert war.
„Natürlich war es prickelnde, hier zu spielen“, zeigte sie sich angetan von der Stimmung im „Volleydome“. Wobei die Außenangreiferin gestern schon vor dem Spiel gespürt hatte, dass etwas Besonderes in der Luft lag. Die Stimmung im Training sei eine andere gewesen als noch eine Woche zuvor vor dem Spiel gegen Vilsbiburg. Ihr Gefühl trog nicht: Die Unabhängigen begeisterten mit einer ihrer besten Leistungen im bisherigen Saisonverlauf.
Dass der USC mit dem Sieg Platz vier zurückeroberte, registrierte Trainer Axel Büring allenfalls am Rande: „Unser wichtigstes Ziel sind die Play-offs. Dafür spielen und planen wir so gut wir können. Danach nehmen wir es, wie es kommt.“
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