Heinz Küppers-Anhamm kehrt von der Senioren-WM in San Diego zurück
Di., 21.02.2012
Muskelkater inklusive
Zufrieden schaut Heinz Küppers-Anhamm (2.vl.) drein. neben ihm
Münster -
Wenn die Gelenke schmerzen, die Sehnen und Muskeln nach Erholung lechzen: Dann ist noch lange kein Grund, mit dem Tennisspielen aufzuhören. Ganz im Gegenteil. Heinz Küppers-Anhamm vom Ü50-Team des TC St. Mauritz hätte nur allzu gern weitergespielt, obwohl die körperlichen Beanspruchungen weit über das normale Maß hinausgingen. Schließlich war der Münsteraner nicht irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs. Die Senioren-Weltmeisterschaften in San Diego im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien waren für den Sportler eine Top-Herausforderung. In jeder Beziehung.
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„Wir standen täglich auf dem Platz, wenn kein Spiel war, haben wir trainiert“, schilderte der Münsteraner. Und weil die Titelkämpfe auf für ihn ungewohnten Hartplätzen stattfanden, litten Muskulatur und Gelenke umso mehr. „Das bleibt in den Knochen“, beschrieb Küppers-Anhamm die Nachwehen eines bemerkenswerten Abenteuers.
Den Erlebnisfaktor im „Golden State“ unweit der Grenze zu Mexiko schmälerte das sportliche Abschneiden des deutschen Teams, dessen Kapitän Küppers-Anhamm war, kaum. Gleichwohl hatte er sich mehr ausgerechnet als Platz zehn. Im ersten Relegationsspiel verloren Klaus Liebthal (Mainz), Ralf Behrend (Bochum), Bernd Holschke (Aachen) und Küppers-Anhamm mit 1:2 gegen Mexiko, um danach auch im Match um Rang neun gegen Kanada mit 0:3 den Kürzeren zu ziehen. „Die waren besser“, sagte Küppers-Anhamm über die Nordamerikaner, haderte aber mit fehlendem Glück gegen Mexiko. Da gab der Münsteraner an der Seite von Behrendt den entscheidenden Punkt im Doppel (6:7, 0:6) ab. „Ein einstelliger Platz war unser Ziel. Schade, dass es nicht gereicht hat“, grummelte der Team-Kapitän. „Aber Platz zehn von 18 Teams ist doch auch nicht schlecht, oder?“
In der Einzelkonkurrenz (128 Teilnehmer) hatte der 55-Jährige mit dem Auftaktsieg gegen den US-Amerikaner Tim Anderson (7:5, 7:6) Hoffnung geweckt, unterlag aber dann dem Brasilianer Roger Guedes 3:6, 2:6. – Was für gewisse Enttäuschung sorgte. Aber die geht ebenso schnell vorbei, wie Muskelkater. Was bleibt, ist die Erinnerung
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