Helen Langehanenberg glänzt auf Damon Hill
Mo., 20.02.2012
Mit Leichtigkeit und Selbstvertrauen
Wird immer mehr zu einem Traumpaar in der Dressur: Helen Langehanenberg auf Damon Hill.
Münster -
Zuerst Amsterdam, jetzt Neumünster – im Sport nennt man das einen „Lauf“. Die starke Konkurrenz im Griff, die strengen Richter überzeugt, die schweren Prüfungen gewonnen. Und dann noch mit einer Wertung, die jenseits der 83 Prozent liegt, was fast als optimal anzusehen ist. Dressurreiter mögen es, wenn all diese Dinge zusammenkommen. Und dem deutschen Bundestrainer ist es Recht, wenn eine seiner Schützlinge diese Resultate abliefert.
|
|
Helen Langehanenberg ist die Glückliche, die derzeit die Sonnenseite des Dressursports genießt und beschreibt dieses Gefühl als „einfach toll“. Die junge Dame vom RV St. Georg hat in Amsterdam mehr als aufhorchen lassen und am vergangenen Wochenende in Neumünster das alles noch einmal bestätigt.
83,3 Prozent im Grand Prix Special, so etwas erlebt man nicht alle Tage. „Das stimmt. Damon Hill ist richtig super gegangen.“ so schön es für die Reiterin war, vollkommen überrascht war sie dennoch nicht. „Ich denke, dass er Stück für Stück sicherer in den Lektionen geworden ist und daher auch sehr souverän auftritt.“ Zudem verfügt das Pferd über eine gesunde Athletik und spielerische Leichtigkeit und kann beides in der Lektion präsentieren. Optimale Voraussetzungen für höhere Aufgaben, die die Reiterin in diesem Jahr vor sich sieht.
„Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in London werde ich auf Damon Hill setzen, das ist klar.“ Damit trifft Langehanenberg auch den Geschmack des Bundestrainers, der das noch unlängst beim Hallenturnier in Münster unmissverständlich klargemacht hat.
Bis Ende April gönnt sich Helen Langehanenberg eine Turnierpause, was auch ihren Pferden gut tun wird. Einzige Ausnahme ist kommende Woche ein Drei-Tage-Lehrgang in Warendorf des Championatskaders: Warm laufen für London.
Standort
|
|
Inserieren
WN-Jobs Anzeigen
Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland