Jetzt geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Play-offs zu sichern
Di., 21.02.2012
Am Ziel – aber noch nicht am Ende
Auch gegen den VfB Suhl hatte Lonneke Sloetjes (li.) Maß genommen. Die Niederländerin will den Höhenflug mit dem USC noch lange auskosten.
Münster -
Mit dem 3:0-Sieg gegen den VfB Suhl lieferte der USC am Sonntag eine Glanzvorstellung ab, deren ganzer Wert sich erst im Laufe des Abends herausstellte. Da der Köpenicker SC sein Punktspiel mit 2:3 beim SC Potsdam verlor, sind die Unabhängigen von einem Platz in den Play-offs der besten acht Teams praktisch nicht mehr zu verdrängen. Das primäre Saisonziel ist damit erreicht.
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„Das heißt aber nicht, dass wir damit schon am Ende sind“, sagt Büring aus gutem Grund. Es gilt, die ausstehenden vier Spiele zu nutzen, um sich eine gute Ausgangsposition für die Finalrunde um die Meisterschaft zu verschaffen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag in Köpenick.
Die Tabelle weist den USC auf Rang vier aus. „Vilsbiburg, Dresden und Schwerin sind jene drei Teams, die uns einen Tick voraus sind. Um die weiteren Platzierungen wird es ein sehr enges Rennen geben“, sieht sich der 44-Jährige in seiner Einschätzung bestätigt.
Grundsätzlich hat sich im bisherigen Saisonverlauf gezeigt, dass die Leistungsdichte gewachsen, das Niveau in der Bundesliga gestiegen ist. „Wir sind froh, dass wir in dieser Konkurrenz eine gute Rolle spielen“, erläutert der USC-Coach. Das will sein Team in den beiden ausstehenden Auswärts-Begegnungen in Köpenick und Aachen sowie in den Heimspielen gegen Dresden und Leverkusen nochmals bestätigen.
In doppelter Hinsicht lohnt es sich, in diesen Spielen weitere Punkte einzufahren. Denn sollte einer der beiden Pokalfinalisten, also SC Schwerin oder RR Vilsbiburg, auch Deutscher Meister werden, würde dadurch ein weiterer Platz für eine deutsche Mannschaft in einem europäischen Wettbewerb frei.
In den Play-off-Viertelfinals (8. gegen den 1., 7. - 2., 6. - 3., 5. - 4.) treten die ersten vier der Hauptrunde zunächst auswärts (24./25. März) an und bestreiten die Rückspiele zwischen dem 27. und 29. März zu Hause. Gibt es in den zwei Vergleichen unterschiedliche Sieger, entscheidet das Satzverhältnis. Herrscht auch hier Gleichstand, wird der Sieger direkt im Anschluss an das Rückspiel in einem „Golden Set“ ermittelt.
Allgemein gilt es als großer Vorteil, das Rückspiel zu Hause austragen zu dürfen. Büring indes will sich von dieser Einschätzung nicht lenken lassen. So sei Schwerin in der vergangenen Saison Meister geworden, obwohl es das Rückspiel stets in fremder Halle habe austragen müssen.
Freilich verwendet der Coach noch keinerlei Gedanken an die Play-offs: „In der Hauptrunde sind noch acht Punkte zu verteilen. Wir möchten möglichst viele davon noch holen.“
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