Mucha-Zwillinge überragen beim 12:0-Auftakterfolg
Mi., 01.02.2012
Ein Fall für Zwei
Dominic Mucha (links) in Aktion: Zusammen mit seinem Bruder Manuel, der als sechsfacher Torschütze glänzte, hatte er maßgeblichen Anteil am deutschen Erfolg.
Münster -
Gelungener Start für die deutsche Floorball-Nationalmannschaft in die WM-Qualifikationsrunde; gelungener Start auch für Münster als Ausrichter des internationalen Turniers. Im letzten Spiels des ersten Veranstaltungstages besiegte die deutsche Auswahl gestern Abend Frankreich mit 12:0 (1:0, 4:0, 7:0) und tankte damit zugleich noch mehr Selbstvertrauen für das heutige Spiel gegen Dänemark, in dem das deutsche Team ab 19 Uhr allerdings wohl stärker gefordert werden dürfte. „Ich war zufrieden, weil am Ende die Null steht. Das ist immer ein Qualitätssiegel“, erläuterte Trainer Philippe Soutter nach Spielschluss spürbar erleichtert.
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Natürlich war die Freude über den Auftaktsieg groß, lieferte er der deutschen Mannschaft doch eine erste Standortbestimmung in dieser WM-Qualifikation. Zufrieden war die Delegation auch mit der Resonanz am ersten Tag. 417 Zuschauer verfolgten das Spiel. „Für den ersten Tag ist das okay“, sagte Mathias Liebing vom deutschen Floorball-Verband. Gleiches empfand Souter: „Wir hatten nicht das Gefühl, in einer halbleeren Halle zu spielen.“
Wie so oft beim einem internationalen Turnier war das Eröffnungsspiel für die deutsche Mannschaft mit einigen Unwägbarkeiten behaftet. Sie begann nervös, suchte im ersten Drittel oftmals vergeblich den Abschluss, schaffte aber in der 10. Minute das erlösende 1:0 durch Manuel Mucha, der eine mustergültige Kombination mit seinem Zwillingsbruder Dominic erfolgreich abschloss.
Das 1:0 war der Türöffner für das Soutter-Team, das im zweiten Drittel endgültig die Weichen auf Sieg stellte. Entscheidenden Anteil daran hatten die Mucha-Brüder, die ihre Gala-Vorstellung mit den Treffern zum 2:0 und 3:0 durch Manuel sowie zum 5:0 durch Dominic krönten. Dazwischen hatte Andreas Gahlert das 4:0 erzielt.
Das 5:0 entsprach dem Spielverlauf. Denn Deutschland kombinierte mit zunehmender Dauer immer sicherer. Im dritten Drittel schraubten Manuel Mucha (3), Fredrik Holtz, Robert Müller (2) und Philipp Hühler das Ergebnis auf 12:0. Freilich wusste Soutter, wie er das Resultat einzuordnen hatte: „Bei allem Respekt vor Frankreich – aber wer in der WM-Qualifikation eine Rolle spielen will, der muss diese Spiele gewinnen.“
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